Weihnachtliche Sockenparade 2017

Nachdem nun fast alle Weihnachtssocken verschenkt sind, möchte ich sie hier gerne zeigen – schließlich habe ich lange daran gefummelt. Insgesamt 8 Paare sind es geworden in den Größen 40 bis 50.

Fünf Paare sind sogenannte „Stinos“ – übersetzt stinknormale Wollsocken ohne Muster und Gedöns. Sie wirken nur durch die bunten Farben, die direkt aus dem Knäuel kommen. Lediglich für zwei Paare musste ich ein zweites Knäuel dazu nehmen, denn für diese Größen (47 die mit hellblauem Rand, 50 die mit dem roten Rand) reicht ein Knäuel nicht.

Fünf paar Wollsocken

Dazu kamen zwe Paare Hebemachensocken im bekannten Kästchenmuster. Pärchensocken für ein Pärchen – wer hätte gedacht, dass ich sowas mal mache? Zum Glück sind die Strümpfe zu verschieden, um als Partnerlook ausgelegt zu werden.

Und als letztes probierte ich einmal das Muster „Broken Seed Stitch“ aus, ein ganz einfaches rechts-links-Muster, das dieses interessante Erscheinungsbild hervorruft:

Alle Socken kamen gut an, und mir hat es viel Spaß gemacht, sie zu stricken. Ich denke, nun werde ich mal wieder etwas anderes stricken, oder meine eigenen Füße bestrumpfen. Wolle ist noch da …

Weihnachtliche Sockenparade

Wieder einmal ging es schneller als gedacht: die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, der Arbeitsalltag hat mich schon wieder. Zeigen möchte ich aber noch meine zahlreichen Verschenkesocken – schließlich sollten meine Lieben auch etwas davon haben, dass ich endlich das Sockenstricken gelernt habe. Es sind noch nicht alle perfekt, aber allmählich wird es besser.

Faszinierend sind ja die unterschiedlichen Schuh- beziehungsweise Fußgrößen. Das kleinste Paar war für Kerstin in Größe 36 (hier leider nicht dabei, da schon am dritten Advent verschenkt), das größte für meinen Schwager in Größe 47. Dazwischen war einiges dabei. Und das bunteste Paar, gleichzeitig mein Liebling, war für Carmen – so eines will ich auch noch haben!

Meine ersten Strickstrümpfe

In den letzten Tagen musste ich öfters an „Großmamas Lied“ von Hein Erhard denken, das so beginnt (den ganzen Text findet man hier):

Ich sitze da und stricke Strumpf. –
Und unterm Hause ist ein Sumpf.

gestrickte SockenNun hoffe ich nicht, dass unter unserem Haus ein Sumpf ist, aber ich habe zwischen den Jahren mein erstes Paar Socken angefangen und kann seit gestern stolz verkünden: Ich kann endlich Socken stricken. Nun ist das natürlich nichts Besonderes, das können viele Leute, aber ich freue mich immer, wenn ich etwas Neues lerne. Außerdem kann man so immer mal kleine Teile stricke und vielleicht auch verschenken – Schwesterchen hat schon Bedarf angemeldet. Pullover, Jacken und Tücher habe ich nämlich inzwischen so reichlich, dass ich da nicht mehr unbedingt nachlegen muss – wenngleich natürlich immer mal wieder etwas ersetzt werden muss.

Besonders schön fand ich, dass meine Socken gleich perfekt über meine komischen Pummelfüße gepasst haben – besser als die meisten, die man kaufen kann.

Als nächstes werde ich mich mal an Herrensocken in Größe 50 versuchen – für meinen armen vernachlässigten Neffen, dem ich einmal einen Pulli versprach, der bis heute angefangen im Strickkorb liegt. Hach, was muss der Kerle auch so riesig sein!