Im Rosengarten

Jo, nu is Herbst. Ging ganz plötzlich. Und ich habe noch gar nicht genug Rosen gepostet 😦

Bei Planten und Blomen in Hamburg habe ich den Rosengarten ja sogar verpasst. Das heißt aber nicht, dass der Blog in diesem Jahr leer ausgeht, was diese schönen Blumen angeht – im Gegenteil!

Wir waren ja schon im Mai im Palmengarten und auch da blühte so allerhand an Rosen. Wie immer begeistert mich die Farbvielfalt dieser schönen Blumen und ich habe versucht, möglichst verschiedene zu erwischen.

Gelernt habe ich dazu kürzlich auch was: Es gibt gefüllte und ungefüllte Blüten. Gut, das war mir nicht neu. Ein gefülltes Exemplar in einer tollen Farbe haben wir hier:

Die ist wunderschön, doch wenn man neue Rosen pflanzt, sollte man doch über ungefüllte Sorten nachdenken, denn mit denen tun sich die Bienen leichter. Ergibt Sinn für mich – und wohl auch für dieses kleine Pelztierchen hier:

Die Lieblingsrosen meiner Eltern waren allerdings immer gelb. Immer, wenn es etwas zu feiern gab, brachte mein Vater gelbe Rosen mit. Gerne kombiniert mit etwas Lila …

Und diese letzte Rose ist in dieser Serie mein Liebling, obwohl sie eigentlich nicht perfekt ist und schon ein ganz bisschen „alt“ aussieht. Aber ich finde, sie hat Charakter.

Und dann hat meine Schwester noch so etwas Kleines im Garten. „Bodendeckerrosen“ nannten sich die vorwitzigen gelben Röschen, als sie noch im Laden standen und keine Ahnung vom nahrhaften Moorhausener Boden hatten. Denn dort vergaßen sie das Bodendecken ganz schnell und reckten sich mutig der Sonne entgegen!

Kristallrosen

Am letzten Wochenende hatte ich Besuch von meiner lieben Freundin Petra. Den Sonntag nutzten wir, um einen Ausflug ins schöne Städchen Eltville zu machen. Eine Burg sollte es dort geben, und einen Rosengarten. Beides haben wir gefunden.

Rose im Regen

Allerdings versuchte der Wettergott, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen, indem er es kübelweise Wasser auf uns herunterregnen ließ. Es schüttete und gab nur wenige trockene Momente. Diese aber nutzten wir, um uns den Rosengarten lange und gründlich anzusehen.

Pinkfarbene Rose

Was uns zuerst auffiel, war der gute, frische Geruch im Garten. Tatsächlich roch es nach dem Gewitter überall wie frisch gewaschen, und auch viele Blüten wirkten besonders frisch – wahrscheinlich, weil es an diesem Tag keinen dicken Platzregen, sondern einen warmen, angenehmen Sommerregen gegeben hatte.

Rose und Wassertropfen

Die Rosenblüten gingen dabei nicht kaputt, sondern wirkten wie mit Kristallen überzogen. Das hat mich ziemlich begeistert, zumal ich ohnehin gerne Blumen und Pflanzen fotografiere. Allerdings war ich etwas skeptisch, ob man die Handyfotos wohl würde verwenden können.

rote Rose

Diese Sorge erwies sich zum Glück als unbegründet – die heutigen Handykameras sind mit den alten, schrammeligen Dingern der ersten oder zweiten Generation einfach nicht mehr zu vergleichen.

rosa Rose

Trotz des Regens war es ein sehr schöner Nachmittag in Eltville. Beide waren wir am Abend patschnass – weil es uns irgendwann lästig war, mit dem Schirm herumzulaufen, der ohnehin nur einen Teil des Regens abhalten konnte. Kalt war es ohnehin nicht, im Gegenteil, ein bisschen Wasser war in der Schwüle sehr angenehm. Und allein für die Rosenbilder hat es sich gelohnt, ein wenig nass zu werden.

zwei nasse Rosen