Kugelexperimente in klein

Wie berichtet, habe ich mir eine kleinere Fotokugel angeschafft. Die 10 cm-Kugel bringt wirklich schöne Ergebnisse, wiegt aber mehr als ein Kilo und ist somit für längere Ausflüge schwer zu tragen. Deshalb habe ich mir eine kleinere Kugel mit nur 6 cm Durchmesser gekauft. Die wiegt nur 400 Gramm und passt in die Jackentasche. Bei unserem Ausflug in den Palmengarten habe ich sie zu ersten Mal ausprobiert.

Ich hatte nicht so viel Gelegenheit, die Kugel auszuprobieren, konnte aber feststellen, dass es mit der kleineren Kugel deutlich schwieriger ist, einen Focus zu finden. Mehr Fotos wurden unscharf. Teilweise schienen die Motive sogar wie in einem wilden Wirbel dargestellt zu sein. Da kann natürlich auch an den Motiven gelegen haben – ein Blütenmeer sieht in der Kugel vielleicht wirklich wie ein Strudel aus.

Einige Fotos entstanden am Schiffchenteich, an den Antje viele Kindheitserinnerungen hatte. Wir haben dieses Mal auf das Schiffchenfahren verzichtet. Aber auch mir ist allerhand zum Thema Tretboot eingefallen – auch wenn es lange her ist, war es doch immer ganz schön. Leider habe ich die Böötchen hier nicht ganz scharf hingekriegt.

Frohe Ostern, buntes Blütenfest!

Dieses Jahr hatte ich am Karfreitag Geburtstag und war aus diesem Anlass mal wieder mit meiner lieben Freundin Antje unterwegs. Und, was soll ich sagen, das Wetter, wenngleich als eher grauslich für das Osterwochenende prognostiziert, spielte wunderbar mit. Wir nutzten die Sonne und gingen in den Palmengarten – was für ein Frühlingsblütenmeer!

Der Frankfurter Palmengarten liegt mitten in der Stadt im Stadtteil Bockenheim. Es ist nur eine kurze Strecke zu laufen von der Haltestelle Bockenheimer Warte – und der Weg lohnt sich über alle Maßen für diese grüne, bunt-blühende Oase.

Frankfurter Palmengarten

Dieses Mal waren es natürlich die Frühlingsblumen und die blühenden Bäume. die das Bild bestimmten. Zwar waren die Krokusse dieses Jahr sehr früh dran und dementsprechend schon verblüht, doch Tulpen und Vergissmeinnicht waren in ihrem Element. Außerdem natürlich Vieles, was mir vom Namen her gar nicht bekannt ist.

Wie so oft interessierten mich auch die Innenansichten der Blüten – ich finde es manchmal fast hübscher als die Blüte als großes Ganzes. Wobei „groß“ bei Blüten natürlich relativ ist …

Frankfurter Palmengarten, Tulpenblüte

In einem Teil des Parks, der sich wie so vieles in Frankfurt auf Goethe bezog, gab es allerhand blühende Obstbäume zu sehen. Angeblich soll Goethes Frau Mama auf irgendeiner Scholle auf dem Gebiet des Palmengartens Obst geerntet haben. Nun, es wäre auch erstaunlich, wenn der gute Mann ausgerechnet hier nichts zu schaffen gehabt hätte 🙂

Leider habe ich meine Lieblingsbaumblüte in diesem Jahr fast verpasst: Zwar blühten die Magnolien sehr kräftig dieses Jahr, doch in der Hektik des Alltages bin ich irgendwie nicht zum Knipsen gekommen. Diese hartnäckige Mandelentzündung hat natürlich auch nicht unbedingt geholfen. Dieses Exemplar ist leider schon fast „rum“.

Frankfurter Palmengarten, Magnolienblüte

Zum ersten Mal so richtig aufgefallen ist mir ein Gewächs namens „Storchenschnabel“ (zumindest stand das auf dem Schildchen). Die Blüten sind ausgesprochen attraktiv und die Pflanze scheint auch an unwirtlichen Plätzen sehr gut zurecht zu kommen.

Frankfurter Palmengarten,Storchenschnabel

Interessant ist auch immer wieder der Blick aus dem Garten in die Stadt. Mal sieht man den wie einen Bleistift geformten Messeturm, dann wieder den Fernsehturm, den sogenannten „Spargel“.

Frankfurter Palmengarten,Spargel

Noch viele wirklich schöne Fotos entstanden gestern, doch für heute soll es genug sein. In einigen Tagen werde ich noch ein paar Bilder zusammensuchen, denn ich habe mal wieder experimentiert. Jetzt bleibt mir jedoch erst mal nur, euch allen schöne Ostern zu wünschen – mit oder ohne Hasen.

Frohe Ostern