Der Pakt mit dem Teufel

Es war einmal eine alte Witwe, die in einem kleinen Haus in einem Dorf lebte. Ihr Mann Friedrich starb vor vielen Jahren, ihre drei Kinder zog sie allein groß und machte aus ihnen gute, anständige Menschen. Inzwischen erfreute sie sich an einer Schar von Enkeln und sogar einigen Urenkeln. Sie war nicht einsam, doch auch nach dieser langen Zeit vermisste sie ihren Mann noch schmerzlich. Und sie spürte die Last des Alters, denn sie war gebrechlich, konnte nur noch langsam laufen und hatte oftmals ein Reißen im Rücken. Sie wusste, ihre Zeit zu gehen war gekommen.

Und so war sie auch weder ängstlich noch erstaunt, als sie eines Tages, als sie auf der Bank vor ihrem Haus saß, den Tod die Straße hinunterkommen sah. „Kommst du zu mir, Schnitter?“, fragte sie, doch er schüttelte den Kopf. „Heute noch nicht, Mütterchen. Aber es wäre gut, wenn du deine Angelegenheiten schon einmal ordnen würdest.“ Sie nickte und ließ ihn ziehen.

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Am nächsten Tag überprüfte sie also ihr Testament, schrieb an jeden ihrer Lieben einen kleinen Brief und putzte noch einmal durch das Haus. Als sie mit allem fertig war, war es dunkel geworden und sie setzte sich wieder draußen auf ihren Lieblingsplatz, um noch einmal das sanfte Mondlicht und den Sternenhimmel zu genießen. Wieder sah sie eine Gestalt die Straße hinunterkommen.

„Er kommt mich holen“, dachte sie, griff nach ihrer Handtasche und sah dem Ankömmling entspannt entgegen. Doch es war nicht der Tod, der um die Ecke kam. Es war ein gutaussehender junger Mann, der sie ein wenig an ihren Friedrich erinnerte – die Gestalt, die Haare und die Farbe der Augen waren den seinen ähnlich. Und doch sah er ganz anders aus. Denn ihm fehlte die Wärme in den Augen, das Spitzbübische im Blick und die freundliche Erscheinung. „Wer bist du?“, fragte sie also und der Fremde lächelte. Dieses Lächeln veränderte sein Aussehen und er wirkte auf einmal sympathisch auf die alte Frau. „Ich bin ein Engel und ich brauche deine Hilfe.“ Ein Engel also. Die Alte hatte noch nie einen gesehen und blickte ihn neugierig an. „Ach so? Ja, wenn das so ist, gerne. Was kann ich denn für dich tun?“ Der Engel lächelte noch einmal und ihr wurde es ganz warm ums Herz. „Es ist ganz einfach: Es fehlt uns an Nachwuchs. Wie überall, ist es schwierig, geeignete junge Leute zu finden. Und dabei werden Engel so dringend gebraucht.“ Die Witwe nickte nachdenklich. Ja, Engel waren wirklich oft vonnöten, es wäre gut, mehr von ihnen zu haben. „Ja, aber wie kann ich da helfen?“, fragte sie deshalb und der hübsche junge Mann erklärte es ihr. „Wir brauchen Kinder dafür. Ich habe gehört, dass der Schnitter bei dir war. Er wird dich am Sonntag holen, sagt man. Sorge dafür, dass er mir ein paar Kinder mitbringt. Das geht ganz einfach, ich zeige dir, wie das geht.“ Die alte Frau war geschockt. Der Tod sollte Kinder mitbringen, junge, gesunde kleine Menschen, die das Leben noch vor sich hatten? Ihre Enkel und Urenkel vielleicht? Das konnte sie doch nicht wollen!

Doch der Mann beruhigte sie sogleich. „Nein, natürlich sollst du deine Liebsten nicht dem Tod mitgeben. Aber es gibt Kinder, die sind nicht so gesund und wohlgestaltet wie deine, für sie wäre es doch großartig, ein Engel zu werden. Die Kleine vom Bäcker, die mit dem schiefen Blick. Oder der verrückte Junge, der immer laut singend über den Marktplatz läuft. Oder der Freche vom Schmied, der immer allen nur Ärger macht. Für solche Kinder wäre eine Karriere als Engel etwas wirklich Gutes!“ Die Alte war nicht überzeugt. Warum sollte sie das tun? Und wie sollte sie das anstellen? Der junge Mann erklärte es ihr. „Hier habe ich ein paar kleine Knöchelchen. Die steckst du einfach einigen Kindern in die Tasche – niemand wird das bemerken. Und du musst es natürlich auch nicht umsonst tun, du bekommst eine Belohnung!“ „Eine Belohnung? Was soll ich mir denn noch wünschen?“ Wieder erschien das warme Lächeln auf dem kalten Gesicht. „Nun, es ist so, dass der Schnitter dir deine Schmerzen nimmt, wenn er dich in den Himmel führt. Aber deine Jugend kann er dir nicht zurückbringen. Du wirst also auf deinen schönen Mann treffen, Friedrich, der noch immer 28 Jahre alt ist. Und du bist 85. Wenn du mir aber hilfst, wirst du für immer 25 sein und ihr beiden könnt all das nachholen, was ihr in den letzten 60 Jahren versäumt habt. Und wer weiß …“, der Mann kam ganz nah an ihr Gesicht heran, „vielleicht kannst du dich ja doch dazu entschließen, eines deiner Enkel mitzunehmen. Dieses Mädchen vielleicht mit den langen blonden Zöpfen. Dann könntest du ihr ihren Großvater vorstellen, und ihr wäret wieder eine Familie.“ Ohne ihre Antwort abzuwarten, drückte der junge Mann der alten Witwe ein kleines Säckchen in die Hand und verschwand so ruhig, wie er gekommen war. Sie sah ihm lange nach. Dann schaute sie in das Säckchen. Fünf kleine, braune Knochen lagen darin. Sie sahen unscheinbar aus, stanken aber zum Himmel. „Schwefel“, dachte sie und verschloss das Säckchen wieder.

In der Nacht konnte sie nicht schlafen und auch am nächsten Tag war sie sehr unruhig. Sie wollte jung sein, wenn sie Friedrich wiedertraf, jung und schön wie vor 60 Jahren. Sie ging durch das Dorf und sah die Kinder spielen. Sie sah die Hübschen und Klugen, aber auch zwei, die nicht gesund waren und einige, die frech und unerzogen waren. Eine Plage, dachte sie. Dann fasste sie einen Entschluss, ging noch kurz zum Metzger und zum Bäcker und dann nach Hause.

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Am Nachmittag kam ihre Lieblingsenkelin zu Besuch. Es war das Mädchen mit den blonden Zöpfen, ein liebes und folgsames Kind. Ihr zeigte sie eine große Schüssel: „Sie her, Lisa, dort habe ich etwas angerührt. Es ist Wurst und Brot vermischt mit Rattengift. Wir haben so eine Rattenplage rund ums Dorf. Bitte geh und stopfe mit diesem Löffel etwas von dem Gift in jedes Rattenloch, das du findest. Fass es nicht mit den Händen an, hörst du, und verbrenne die Schüssel und den Löffel, sobald du fertig bist.“ Das Mädchen tat, wie ihm geheißen wurde und verteilte die Masse sorgfältig im ganzen Dorf und im Wald. Danach warf es die hölzerne Schüssel und den Löffel beim Schmied ins Feuer, auch wenn der sie dafür schalt. Währenddessen versenkte ihre Großmutter den Mörser, in dem sie die Gabe des jungen Mannes zermahlen hatte, den Stößel und das Beutelchen, in dem sie die Knochen erhalten hatte, im tiefsten Teich im Dorf, wo ein paar Karpfen sogleich neugierig daran herumknabberten.

Die ihr verbleibenden Tage nutzte die alte Frau, um sich von ihrer Familie zu verabschieden. Sie verteilte ihren wenigen Schmuck, verschenkte alles, was noch jemand gebrauchen konnte, ging am Sonntagmorgen noch einmal in die Kirche und wartete am Abend auf der Bank sitzend auf den Tod. Der kam kurz vor Mitternacht. „Bist du fertig?“, fragte er, und sie nickte nur. „Hast du alles so erledigt, wie du es für richtig hältst?“, fragte er und sie nickte wieder. „Dann komm.“

Gemeinsam gingen sie ein Stück durch die Wiese, in der die ersten Nebel der Nacht waberten. Vor ihnen erschien eine Treppe. „Da hoch?“, fragte sie und wirkte auf einmal mutlos. „Ja, komm nur. Ich helfe dir, es geht ganz einfach.“ Und tatsächlich nahm er ihre Hand und führte sie. Leicht stieg sie nach oben. Trotzdem fragte sie noch einmal nach: „Man sagte mir, du kämest mit einem Boot?“ Er nickte bestätigend. „Ja, das tue ich oft auch. Aber heute habe ich es an einen Kollegen verliehen. Der Teufel bat darum. Er meinte, heute hätte er eine große Fuhre abzuholen. Sieh, dort unten ist er, mit dem Boot. Aber was macht er denn?“ Die Alte blickte in die Richtung, in die der Tod zeigte. Auf einem silbrig glänzenden Fluss sah sie den jungen Mann, der ihr die Knöchelchen gegeben hatte. Er kämpfte mit einem Kahn, der schwer beladen war und umzukippen drohte. „Was hat er denn da alles drauf?“, wunderte sich der Tod. „Das sieht mir nicht nach fünf Menschen aus.“ Die Alte lächelte etwas wehmütig. „Nun, es werden ein paar tausend verärgerte Ratten sein“, vermutete sie. In dem Moment sahen sie, wie drei dicke Karpfen auf das Boot sprangen. Einer traf den Teufel direkt mit dem Bauch im Gesicht und das Schimpfen, dass der Unterweltler ausstieß, klang hinauf bis zur Treppe. Immer mehr dicke, glibberige Fische sprangen auf das Boot und brachten es zum Kentern. Der Tod lachte, als hätte er noch nie zuvor etwas so Lustiges gesehen. „Wer auch immer das gemacht hat, hat es gut gemacht!“, prustete er und die alte Witwe war getröstet. Sie würde nicht jung und schön sein, wenn sie ihren Friedrich wiedertraf, aber sie würde für alle Zeit ein reines Gewissen haben.

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Biografie eines Antagonisten

Vor Kurzem nahm ich an einem Workshop teil, der sich mit Märchen beschäftigete – leider waren es nur drei Abende. Mir hat der Kurs aber sehr viel Spaß gemacht, und das nicht nur, weil ich Märchen an sich gerne mag, sondern auch, weil die Aufgaben schön und etwas ungewöhnlich waren.

Unter anderem wurden wir gebeten, uns einmal von all den Heldinnen und Helden zu lösen und stattdessen – in einer Viertelstunde – die Biografie eines der Antagonisten zu verfassen. Wie wurde also die böse Stiefmutter, was sie ist, oder warum will der Wolf unbedingt Menschen fressen? Das war sehr interessant, fand ich.

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Der Antagonist – die ersten Jahre

Als er geboren wurde, hatte sich die Freude seiner Eltern in Grenzen gehalten. Schon das Gesicht der Hebamme hatte der Mutter verraten, dass etwas nicht in Ordnung war mit diesem Kind. Es war kleiner als normal, und irgendwie schief im Rücken. Obwohl sie es versuchte, fiel es der Mutter schwer, den schwächlichen, dürren und immer missmutig wirkenden Jungen zu lieben. Auch der Vater machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. Dieses Kind würde auf keinen Fall einmal seine Schmiede übernehmen, soviel stand fest.

Und so kam es, wie es kommen musste: Als das nächste Kind kam, ein hübscher, wohlgestalteter Knabe, wurde der missgebildete Erstgeborene abgegeben. Die alte Kräuterfrau, die allein im Wald lebte, wollte ihn haben. Sie zog ihn auf und lehrte ihn allerlei über den Wald, die Kräuter und die magischen Kräfte, die man nicht sehen kann. Sie war es auch, die ihm endlich einen Namen gab: Sie nannte ihn Rumpelstilzchen.

Aus dem Kind wurde ein Mann, klug zwar, aber noch immer wenig ansehnlich. Freundlichkeit und ein heiteres Lächeln fielen ihm schwer, und obwohl er sich danach sehnte, mit jemandem sein Leben zu teilen, fand er keine Frau, die ihn heiraten wollte. Die ständigen Zurückweisungen machten ihn bitter und als die alte Kräuterfrau starb, zog er sich ganz von den Menschen zurück und lebte viele Jahre allein in einer Höhle im Wald. Er sprach mit Bäumen und Tieren und schloss ab mit seinem Traum von einem Leben mit einer Familie. Und doch war er im Inneren nicht ganz lieblos. In ihm wuchs der Wunsch, ein Kind zu haben. Jemanden, um den er sich kümmern könnte und der ihn lieben würde, so wie er war – klein, verwachsen, mit einer viel zu großen Nase und einem missmutigen Gesicht. Er wollte lieben und geliebt werden – um jeden Preis.  

Eine unglaubliche Geschichte

Brautpaar, Heuballen

Auf jeden Fall schön genug! Bild zur Verfügung gestellt von Jens Bredehorn, http://www.pixelio.de

Seit einiger Zeit habe ich auf meinem Handy eine weitere „Nachrichtenapp“: die von der Gala. Das ist dieses Klatschblatt, dass ich früher nur beim Arzt oder Friseur gelesen habe. Nun kann ich mich immer und überall über die gesellschaftlich wichtigen Leute informieren, beziehungsweise ich erfahre so überhaupt erst von deren Existenz und Relevanz. Bei den meisten Leuten weiß ich nicht so genau, was die machen, und deshalb freue ich mich immer über die Royals, weil deren Tätigkeitsfeld klar umrissen ist: Die sind König, oder Prinzessin, oder zumindest die Cousine von irgendwem, der dazu gehört.

Unter dem Eindruck all dieser bahnbrechenden Nachrichten über Prinzens und Prinzessinens kam mir der Geschichtsanfang, der uns im Schreibkurs vorgegeben wurde, gerade recht für

Eine unglaubliche Geschichte

„Passen Sie auf, was ich Ihnen jetzt erzählen werde! Es ist unglaublich, eine schier unfassbare Geschichte, und doch ist sie wahr – so wahr, wie ich hier vor Ihnen stehe.

Es war vor einigen Jahren, in einem gänzlich unbekannten Land. Ein Land, so klein und unbedeutend und versteckt, dass niemand darüber berichtet. Es gibt auch nicht viel zu berichten, denn es passiert dort nicht viel. Die Menschen sind nicht arm und nicht reich, sie leben von ihrer Hände Arbeit und haben ihr Auskommen. In diesem Land gibt es keine große Politik, dafür ist es viel zu klein. Kein fremder Außenminister kommt jemals dorthin, und das ist gut so, denn er würde sich langweilen. Keine Konflikte zu bewältigen, nicht mal Handelsabkommen zu erwarten, denn bis auf zwölf gemusterte Teppiche wurde aus diesem Land niemals etwas exportiert. Es gibt auch kein Parlament, dass den fremden Außenminister empfangen könnte. Einzige einen etwas unscheinbaren König gibt es da, und der regiert so ruhig und besonnen, dass alle zufrieden sind und niemand sich mit Umsturzgedanken trägt. Sogar seine Kinder sind wohlgeraten und machen allen Freude, auch wenn sie nicht schön genug sind für die Gazetten dieser Welt. Niemand schreibt über dieses Königshaus, die Bunte nicht, die Gala nicht und schon gar nicht die Bild-Zeitung. Nur das kleine Lokalblättchen berichtet ab und zu über diese Royals, und auch nur dann, wenn es etwas zu berichten gibt.

Und neulich war es tatsächlich soweit, es geschah etwas Berichtenswertes, und das war so unglaublich, dass ich es Ihnen erzählen muss: Der älteste Sohn des Königs, der Kronprinz, wenn Sie so wollen, hat geheiratet. Mit 29 Jahren ist das nicht weiter spektakulär, aufregend war jedoch für mich, was geschah, als er dem Land seine Braut vorstellte: Ein Mädchen aus der Kleinstadt, also eigentlich vom Dorf, klug und warmherzig, so erzählt man sich. Sie ist nicht besonders hübsch, groß, sehr kräftig, und mit einem wuchtigen Oberkiefer, der besonders auffällt, wenn sie lacht. Die einzige Zeitung des Landes zeigte sie in ihrem Hochzeitskleid und alle fanden sie schön. Man zeigte sie in der Nacht, mit einem Fleck auf dem weißen Kleid, herunterhängendem Dutt und einer Laufmasche, und alle fanden sie schön. Man zeigte sie an der Seite ihres unscheinbaren Gatten, und alle sahen die beiden lächeln und fanden sie schön. Und das fand ich so unglaublich, dass ich es Ihnen erzählen musste.

Die Oma im Wolf

Als Kind habe ich Märchen geliebt: Bevor ich selber lesen konnte, bekam ich sie vorgelesen oder durfte sie auf Platten hören. Später las ich sie selber, ich hatte einige dicke Märchenbücher: Märchen der Welt und Tiermärchen. Am liebsten waren mir aber immer die altmodischen Märchen der Gebrüder Grimm. Zum einen, weil die – im Gegensatz zu denen von Hans Cristian Andersen – immer ein Happy End hatten (zumindest für die Hauptperson). Und zum anderen, weil sie simpel zu verstehen waren, gut und böse war klar abgegrenzt.

Ein stark vorgealtertes Rotkäppchen nebst Wolf auf Kürbis – Bild zur Verfügung gestellt von Ruth Rudolph / http://www.pixelio.de

Natürlich wusste ich, dass diese Märchen pure Erfindung waren: Zwar konnte ich mir noch vorstellen, dass man Stroh zu Gold spinnen kann – die Farbe passt ja schon mal. Auch konnte ich mir vorstellen, dass ein Esel Goldmünzen kackt – das ist sicher nur eine Sache der richtigen Fütterung. Und die Sache mit Dornröschen – nun ja, das mit den hundert Jahren war sicher nur eine Methapher. Die hatten ja damals noch gar nicht so genaue Kalender. Doch eine Frage bewegte mich schon früh, und die Erinnerung daran lässt mich immer wieder in dumpfes Brüten verfallen: Denn wie, ja wie nur hat die Großmutter in den Wolf gepasst? Eigentlich hätte sich jedes intelligente Kind diese Frage stellen müssen, und ich verstehe nicht, wieso dieses Märchen noch immer nicht verboten wurde.

Ich hätte mich wahrscheinlich gar nicht großartig gewundert, wenn der Wolf die Großmutter einfach nur gefressen hätte. Es gab ja viele große Tiere früher, man denke nur an das Mammut und den Tyrannosaurus Rex. Dieser Wolf aber musste die Oma ja auch noch im Ganzen hinunterwürgen, inklusive Nachthemd. Denn ansonsten hätte der Jäger sie nicht unversehrt wieder herausholen können, und im Text stand nichts davon zu lesen, dass sie nackt gewesen wäre oder dass der brave Mann sie erst wieder zusammensetzen musste.

Mein Misstrauen in dieses Märchen mag natürlich auch daran liegen, dass für mich eine handelsübliche Großmutter immer ein wenig … nun ja … nennen wir es „mollig“ zu sein hatte. Meine kleine Oma Hedwig war pummelig, meine große Oma Erna war dick. Also so richtig dick. Da hätte der Wolf wohl schon den Kürzeren gezogen, wenn er sabbernd im Schlafzimmer aufgetaucht wäre. Der arme Kerl wäre wohl auch schon allein von dem Nachthemd satt gewesen. Und wenn dann Oma ohne Nachthemd da gestanden hätte und ein Jäger wäre reingekommen – ohgottogott! Ich will mir diese Szene einfach nicht weiter ausdenken.

Oma Erna mit zwei Wölfen – Opa Carl und Onkel Fidi. Bild von der Hochzeitsfeier meiner Eltern.

Der kleine große Lottokönig

Wir hatten mal wieder eine Lesung: „Märchen“ lautete das Thema. Und mir wollte so  gar nichts einfallen. Ich bat also den Workshopkollegen Robert Maier um ein Wort als Anregung und er schickte mir den Begriff „Lottogewinn“. Nun, hier ist also

Der kleine große Lottokönig

Sektgläser

Auf das Glück!

Es war einmal ein ganz normaler, unbedeutender Mann, der hieß Herr Schmidt. Er war nicht schön, er war nicht hässlich, er war nicht dumm und er war nicht klug. Er war recht kurz gewachsen und ein bisschen pummelig, und er sah gutmütig aus. Er war einfach so, wie die meisten unbedeutenden Männer sind. Und wie sie gehörte er zu den kleinen Leuten, zu denen, die nicht ganz arm sind, aber auch überhaupt nicht reich.

Herr Schmidt wohnte in einer nicht zu kleinen Wohnung in einem großen Haus. Es gab viele Wohnungen in diesem großen Haus, und in allen wohnten kleine Leute wie Herr Schmidt. Es war eine Wohngegend für kleine Leute, und viele dort hatten große Probleme.

Herr Schmidt hatte keine Probleme. Er lebte ohne Sorgen in seiner Wohnung, ging morgens ins Büro, war beliebt bei seinen Kollegen und dachte nicht allzu viel über seine Arbeit nach. Es war nämlich nicht besonders schwer, was der Herr Schmidt in dem Büro zu tun hatte: Er verwaltete Papier und Bleistifte, Druckerpatronen und Briefumschläge. Wenn jemand einen Bleistift brauchte, suchte Herr Schmidt ihm einen passenden aus und gab ihn durch ein kleines Fenster hinaus. Dann machte er einen Strich auf einer Karteikarte, und wenn er Zeit hatte, hielt er noch einen Schwatz.

Herr Schmidt hatte fast immer Zeit, und er schwatzte gern. Wenn Herr Schmidt einmal nicht da war, brach der Betrieb nicht zusammen, aber man vermisste ihn, denn sein Vertreter Herr Meier war ein alter Sauertopf. Der plauderte nicht, während er einen Bleistift aussuchte. Herr Meier war nämlich wichtiger als Herr Schmidt, zumindest fand er das, und deshalb hatte er keine Zeit. Herr Schmidt und Herr Meier vertrugen sich, ohne sich zu mögen, denn sie saßen schon seit vielen Jahren gemeinsam in einem Büro. Immer schon war Herr Meier wichtiger gewesen als Herr Schmidt, und dem war das egal.

Die Abende verbrachte Herr Schmidt zumeist zu Hause. Er ging wenig aus, denn er hatte keine Frau, trieb keinen Sport und betrank sich nicht gerne. Ab und an ging er mit Kollegen kegeln oder ins Kino, dann hatte er Spaß. Meistens aber ging er nach der Arbeit nach Hause, werkelte noch ein bisschen herum, aß dann ein paar Butterbrote und eine Tomate und sah dabei fern. Manchmal schlief er vor dem Fernseher ein und war ein wenig durcheinander, wenn er wieder aufwachte. Aber auch das bekümmerte ihn wenig.

Eines Abends, als er wieder einmal vor dem Fernseher eingeschlafen war, erwachte er davon, dass ihm jemand mit einem Stöckchen in die Seite piekste. „Hmmm?“, machte Herr Schmidt und sah sich verwirrt um. Vor ihm stand eine blonde Frau in einem seltsamen glitzernden Röckchen. Sie sah nicht bedrohlich aus, eher wie ein Funkenmariechen, doch Herr Schmidt erschrak trotzdem ein wenig.

„Wer sind Sie denn? Und wie kommen Sie hier herein?“

„Guten Abend, Herr Schmidt! Heute ist Ihr Glückstag! Ich bin Karin, Ihre gute Fee, und Sie haben einen Wunsch frei!“

„Ich, einen Wunsch? Wieso das denn?“

Karin erklärte es ihm: „Wir vergeben monatlich einen Wunsch an kleine Leute. Dieses Mal ist die Wahl auf Sie gefallen, weil Sie den Inhalt der Kegelkasse, die Sie gewonnen haben, an das Kinderdorf gespendet haben. Das täten nicht viele Leute in Ihrer Situation.“

Herr Schmidt wunderte sich, protestierte aber nicht. Einen Wunsch freizuhaben, das klang doch ganz angenehm. Aber was sollte er sich wünschen?

„Was soll ich mir denn wünschen?“, fragte er die gute Fee und die zuckte die Achseln.

„Keine Ahnung. Was können Sie denn gebrauchen, oder was wollten Sie schon immer mal haben?“

Herr Schmidt überlegte. So eine Frage wollte gut durchdacht werden, und er war kein besonders schneller Denker. Karin, die gute Fee, versuchte ihn zu beraten: ein Auto vielleicht? Aber nein, Herr Schmidt brauchte kein Auto, er hatte ja die Straßenbahn, und Parkplätze gab es hier ohnehin nicht. Dann eine größere Wohnung oder eine Einbauküche? Dafür hatte Herr Schmidt jedoch auch keine Verwendung, er kochte selten und hielt seine Wohnung für ausreichend. Die Fee hatte noch eine Idee: Wie wäre es denn mit einer schlankeren Figur? Herr Schmidt sah an sich herunter, klopfte sich das Bäuchlein und verneinte. Mit einer anderen Figur bräuchte er eine neue Garderobe, und er ging so ungern anprobieren.

Irgendwann, nach über zwei Stunden intensiver Diskussion, reifte in Herrn Schmidt ein kleiner, zaghafter Gedanke. Er fasste sich ein Herz und sprach es endlich aus: „Ich hätte gerne, wenn es nicht zu viel Mühe macht, eine nette Frau. Sie muss nichts Besonderes sein, kein Model oder so, auch zu groß sollte sie nicht sein. Nur lieb sollte sie sein, und sie sollte mich mögen.“

„Na, das ist doch mal ein vernünftiger Wunsch“, sagte Karin und notierte sich das. „Ich werde sehen, was ich tun kann. Es kann aber ein wenig dauern, für richtig nette Frauen muss man manchmal Umwege gehen.“ Her Schmidt nickte und verstand.

Am nächsten Morgen dachte er kaum noch an die gute Fee, denn er nahm an, er hätte vor dem Fernseher schlafend einen Blödsinn geträumt. Fast hätte er die Episode ganz vergessen. Doch dann, an einem frühlingshaften Samstagvormittag, klingelte es bei ihm und ein netter älterer Herr kam zu Besuch. Er brachte Herrn Schmidt die Mitteilung, dass er 50 Millionen Euro im Lotto gewonnen hätte, sowie einen versiegelten Brief. Den schwachen Protest von Herrn Schmidt, der beteuerte, dass er gar keinen Lottoschein ausgefüllt habe, wischte er beiseite, ermahnte den widerstrebenden Gewinner, nicht alles auf einmal auszugeben und verschwand. Herr Schmidt saß da mit einem Verrechnungsscheck über 50 Millionen Euro und diesem seltsamen Brief. Er öffnete das Siegel und eine Wolke von Sternenstaub flog ihm entgegen. Nachdem er aufgehört hatte zu niesen, begann er zu lesen:

„Mein lieber Herr Schmidt,

vielen Dank für die anregenden Gespräche mit Ihnen sowie für Ihren sehr vernünftigen Wunsch nach einer passenden Gefährtin. Leider sind nette Frauen derzeit nicht ohne Weiteres lieferbar, sodass ich Sie bitten muss, sich Entsprechendes selber zu besorgen. Der anbei gelieferte Lottogewinn soll Ihnen dabei behilflich sein.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Suche nach einer netten Frau,

Ihre gute Fee Karin“

Herr Schmidt saß da wie vom Donner gerührt. Die Fee war also doch kein Traum gewesen. Aber was sollte er denn mit so viel Geld anfangen? Sollte er sich eine Frau kaufen, wie im Lied „Das schöne Mädchen von Seite eins“? Sollte er sich ausstaffieren wie ein Gockel, das Fett absaugen und die Lider straffen lassen, um einer Frau zu gefallen? Das gefiel Herrn Schmidt nicht. Er zahlte deshalb das Geld erst mal auf sein Girokonto ein, ignorierte die aufgeregten Anrufe seines Bankbearbeiters und lebte weiterhin sein kleines, bescheidenes Leben.

Es geschah aber gerade zu dieser Zeit, dass der Kindergarten in dem Viertel, in dem Herr Schmidt wohnte, so alt und marode wurde, dass Wasser durch das Dach lief und die Wände schimmelten. Das war schlimm, aber die Gemeinde hatte kein Geld für einen neuen Kindergarten und es wollte keinem eine Lösung einfallen. Herr Schmidt wusste, wie wichtig eine gute Bildung für Kinder ist, dachte dann an das viele Geld auf seinem Konto und kaufte ein leer stehendes Haus gleich in seiner Nähe, dass er der Gemeinde schenkte. Die Menschen in seinem Viertel freuten sich und nannten den Kindergarten „Lottokönigs Kinderparadies“. Und das freute Herrn Schmidt.

Dem Kindergarten folgten Lottokönigs Sportplatz, Lottokönigs Spielwiese und die Lottokönig-Grundschule, der Lottokönig-Park und das Lottokönig-Tierheim. Das Viertel wurde viel ansehnlicher, und die kleinen Leute in den Wohnhäusern hatten plötzlich weniger Probleme. Und das Schönste war, dass niemand wusste, wer dieser geheimnisvolle Lottokönig war, der all diese guten Taten vollbrachte, der für die Notleidenden und Obdachlosen spendete und wie ein guter Geist über das Viertel wachte. Herr Schmidt fühlte sich tatsächlich wie ein kleiner unbekannter König, der täglich sein Bad in der Menge nahm und dabei doch seine Privatsphäre genießen konnte.

Der Einzige, der eine Veränderung an Herrn Schmidt bemerkte, war der sauertöpfische Herr Meier. Der fand nämlich, dass der kleine Herr Schmidt irgendwie ein bisschen größer aussah, fast so, als würde er sich wichtiger nehmen als sonst. Und damit hatte er auch recht: Immer, wenn Herr Schmidt jetzt durch sein Stadtviertel lief, sah er mit Stolz, wie schön alles geworden war. Dieses Gefühl nahm er mit in die Arbeit, und wenn Herr Meier wieder einmal schlecht gelaunt war oder jemandem den längeren Bleistift neidete, sah er ihn tadelnd an. Das hatte er früher nie getan. Herr Meier hatte nicht mal gewusst, dass der harmlose Herr Schmidt tadelnd gucken konnte. Dass er es konnte, gefiel Herrn Meier nicht. Deshalb kaufte er sich einen unauffälligen grauen Mantel und ganz weiche Schleichschuhe und begann, den Kollegen Schmidt zu bespitzeln. Immer schlich er hinter ihm her und guckte, was er machte.

Eines Tages kam Herr Schmidt wieder einmal mit der Straßenbahn von der Arbeit und stieß beim Aussteigen mit einer Frau zusammen. Er erkannte sie nicht, aber sie erkannte ihn:

„Sie sind doch der Herr Schmidt? Ich habe sie gesehen, als Sie gestern nach Hause kamen. Ich bin Sarah, Ihre neue Nachbarin.“

Tauben Trier

Turteltäubchen

Herr Schmidt sah Sarah an und musste lächeln. Sie war nicht hässlich, aber auch nicht schön, doch sie lächelte so warm und ihre Augen leuchteten in dem schönsten Braun, das er je gesehen hatte: ein dunkles Bernsteinbraun mit goldenen Punkten. Ohne Zweifel, sie war eine richtig nette Frau. Er stellte sich vor und blickte verlegen zu Boden, als sie ihn für den Abend zum Tee einlud. Zum ersten Mal in seinem fast fünfzigjährigen Leben war Herr Schmidt nervös wegen einer Frau. Und auch Herr Meier war nervös, als er am Abend im Flur lauerte und sah, dass Herr Schmidt mit einer Flasche Wein in der Hand und im guten Hemd zu seiner Nachbarin herüber ging. Denn dass der unbedeutende Kollege ein Rendezvous hatte und er selber nicht, konnte Herr Meier kaum ertragen.

Herr Schmidt verbrachte einen schönen Abend bei Sarah, und er hatte richtig Spaß – sogar noch mehr als beim Kegeln. Das lag nicht nur an der netten Frau, sondern auch an ihren zwei wohlerzogenen Kindern, einem Jungen von acht und einem Mädchen von fünf Jahren. Sarah erzählte ihm, dass sie nie in diesem Viertel hatte wohnen wollen und dass sie die neue Wohnung nur genommen hatte, weil es hier einen schönen Kindergarten und eine gute Grundschule gab. „Eine gute Bildung ist wichtig für die Kinder, weißt du, Herr Schmidt?“ Herr Schmidt wusste das.

Von nun an traf er sich immer öfter mit Sarah, ging mit ihr aus, mal mit und mal ohne Kinder, und beauftragte irgendwann einen Handwerker, um einen Durchgang zwischen ihrer beider Wohnungen zu bauen. So lebten sie wie eine Familie zusammen und waren glücklich. Und eines Tages, als Herr Schmidt gerade am Spielplatz auf die Kinder wartete, spürte er wieder dieses Pieksen eines Feenstabs in seiner Seite. Er sah sich um und erblickte Karin, die gute Fee. Herrn Meier, der in einem unauffälligen Trainingsanzug aus dunkelgrauer Ballonseide und mit einer Schirmmütze hinter ihm stand, bemerkte er nicht.

„Und“, fragte Karin, „sind Sie zufrieden?“

Er nickte und sagte „Oh ja, besser hätte ich es nicht treffen können. Es war ja ein bisschen umständlich mit diesem Lottogewinn, aber besser so, als gar nicht.“

Karin stimmte ihm zu. „Und ist es in Ordnung für Sie, dass Sie nicht nur eine Frau, sondern auch gleich zwei Kinder geliefert bekamen?“

Wieder nickte Herr Schmidt. „Aber ja. Erst, als ich mich für den Kindergarten eingesetzt habe, wurde mir klar, wie wichtig mir Kinder sind. Das habe ich ja alles gar nicht gewusst.“

Karin wirkte beruhigt, die Sache mit den Kindern hatte sie doch ein wenig nervös gemacht. Eine letzte Frage hatte sie aber noch: „Und sind sie mit dem Geld ausgekommen?“

Eifrig nickte Herr Schmidt. „Oh ja, es sind sogar noch ein paar Millionen übrig. Wenn Sie mir sagen, wohin ich das überweisen soll, zahle ich das gerne zurück.“

Karin schüttelte den Kopf. „Oh nein, das wird nicht nötig sein. Wie ich hörte, wollen Sie bald heiraten – gönnen Sie sich doch einmal was.“ Herr Schmidt versprach, darüber nachzudenken.

Herr Meier aber bekam vor Neid einen roten Kopf und eine Gallenkolik: Herr Schmidt hatte im Lotto gewonnen und hatte den Kollegen nichts von dem Geld abgegeben! Nicht einmal davon erzählt hatte er! Statt dessen hatte er das Vermögen irgendwelchen Arme-Leute-Kindern gegeben und poussierte mit einer jüngeren Frau herum – wenn das kein Skandal war! Wie konnte jemand nur so viel Glück haben! Herr Meier beschloss, das Verhalten des Herrn Schmidt öffentlich und den Kollegen so unmöglich zu machen.

Gleich am nächsten Tag erzählte Herr Meier also jedem, der es hören wollte oder auch nicht, dass Herr Schmidt heimlich ein Lottokönig sei und dass er sein ganzes Geld für unnützes Zeug ausgegeben habe, anstatt es mit dem Kegelklub oder den Kinofreunden zu vertrinken. In irgendeinen Kindergarten habe Herr Schmidt investiert, schimpfte Herr Meier, und die Kollegen hörten aufmerksam zu.

Die Nachricht machte wie ein Lauffeuer die Runde in der Firma: Zwei Jahre lang hatte sich die ganze Stadt gefragt, wer der unbekannte Lottokönig war, der sich so für das Gemeinwohl eingesetzt hatte. Jetzt wussten plötzlich alle, dass es ihr Herr Schmidt war: Ja, sie hatten es immer gewusst, der kleine Herr Schmidt war ein ganz Großer. Und wie schön, dass er endlich eine nette Frau gefunden hatte.

Die Kollegen von Herrn Schmidt überlegten, wie sie ihm und seiner Sarah eine Freude machen konnten. Und weil ihnen nichts Besseres einfiel, richteten sie für die beiden eine Verlobungsfeier aus: Herr Schmidt tanzte mit allen Damen und Sarah mit allen Herren, nur nicht mit Herrn Meier. Den plagte schon wieder die Galle und er war zu Hause geblieben, um sich ordentlich zu grämen.

 

Nachtrag: Manchmal werde ich gefragt, warum die Leute in meinen Geschichten so heißen, wie sie heißen. Meistens hat das keinen Grund, sie bekommen halt den Namen, der mir gerade einfällt. Dieses Mal ist das etwas anders: Herr Schmidt heißt Schmidt, weil das der häufigste Name in Deutschland ist (fasst man alle gleich klingenden Namen zusammen). Und die Meiers, zusammen mit den Mayers, Maiers oder Mayers, landen auf Platz 2. Es gibt also verdammt viele Schmidts und Meiers da draußen, und ich bin trotz allem optimistisch, dass die Schmidts ein paar mehr sind.

Ein Tiergeschichtenbuch für Ferkelfans: Ein Schweinesommer

Cover komplett_2_BlogDie beiden kleinen Schweine Grunz und Rüssel erleben ihren ersten Sommer. Der Bauernhof wird erkundet, ebenso die nähere Umgebung. Zusammen mit vielen anderen Tieren erleben sie Abenteuer und lernen sehr viel Neues: Der Hofhund bringt ihnen das Schwimmen bei, der Kater führt sie durch die dunkle Nacht und mit den beiden Wildschweinkindern Pit und Pelle versuchen sie, einen sagenhaften Schatz zu finden. Natürlich sind diese Erlebnisse kindgerecht und leicht zu verstehen. Ein bisschen Humor ließ sich wie immer nicht vermeiden, so dass hoffentlich alle großen und kleinen Leser voll auf ihre Kosten kommen.

„Ein Schweinesommer“ gibt es als E-Book bei Amazon.