Flohmarkt – Ausbeute und Objekte des Tages

Hach, heute war es schön! Mit meiner Freundin Maike war ich bei bestem Bummelwetter auf dem Antikmarkt auf der Konstablerwache. Im Gegensatz zu dem Samstagsmarkt am Main, auf dem man die Highlights immer arg suchen muss, gibt es hier die schöneren Sachen. Natürlich auch zu einem höheren Preis, aber irgendwas ist ja immer. Dieses Mal habe ich aber sogar etwas gekauft: Jeweils sechs Wein- und Sektgläser. Sowas habe ich gar nicht in zusammenpassend und die Modelle aus den 80er Jahren, die meinen Schrank verstopfen, erfüllen nicht mehr unbedingt meine ästhetischen Ansprüche.

Die Gläser waren erstaunlich schwer zu schleppen, denn sie haben einen recht dicken Boden. Aber ich war so froh, sie zu haben, da machte mir der lange Arm gar nichts aus.

Auf einige Dinge habe ich allerdings auch gerne verzichtet – hier sind die drei Objekte des Tages: Platz 3 geht an das Muschelservice. Ein komisches Stück. Es gibt so tolle Teekannen – diese gehört für mich nicht dazu.

Platz 2 geht an ein Objekt, das zu einem absurd hohen Preis verkauft werden sollte. Nun ja, er ist auch recht groß – der sitzende Drache. Der Verkäufer nannte das Ding sein Söhnchen – nu ja, das müssen merkwürdige Gene sein.

Und mein heutiger Favorit ist ein simpler Gebrauchsgegenstand. Mein Platz 1 bei diesem Flohmarktsbesuch war der Design-Klopapierhalter. Ich brauche leider gerade keinen, kam also nicht in Versuchung, das Ding zu kaufen. So ein Glück!

 

Antikmarkt an der Konstabler Wache

Frosch auf FlohmarktMeine Neigung zu Flohmärkten aller Art dürfte inzwischen bekannt sein. Ich liebe es, zu bummeln, sonderbare Dinge zu betrachten und anzufassen. Zum Glück kaufe ich meistens nichts – ansonsten wäre meine Wohnung inzwischen wohl schon nicht mehr begehbar. Ich habe nämlich keinerlei Vorbehalte gegen Gebrauchtwaren – ganz im Gegensatz zu meiner Kollegin Nora, die kürzlich fand, dass auf Flohmärkten doch immer alles „vollgekotet“ und ganz schrecklich sei. Nun, jedem sein Himmelreich 🙂Frosch auf Flohmarkt

Am 01. Mai und 03. Oktober eines jeden Jahres gehe ich sehr gerne auf den Antik- und Trödelmarkt an der Konstabler Wache. Hier gibt es „gehobenen Trödel“ sowie einige wenige Neuwaren – zumeist Schmuck, Taschen, Tücher oder irgendwelche exotischen Duftprodukte, die die Stände drumherum mitbeduften. Der Kommentar meiner Begleiterin lautete dazu: „Ich fühle mich wie auf einem indischen Basar.“

Frosch auf FlohmarktGestern war es also mal wieder so weit, und eines vorab: Bis auf etwas Apfelwein und einen Pfannkuchen mit Pflaumenmus habe ich nichts gekauft. Mir fiel jedoch dieses Mal eine fast schon erschreckende Dichte an Fröschen auf, einige besonders schöne Exemplare habe ich euch zur Ansicht mitgebracht.

Wieder einmal war das Wetter deutlich besser als angekündigt, so dass der Markt sehr gut besucht war. Mir gefällt auf diesem Markt, neben den reinen Warenangebot, immer wieder diese freundliche, heitere Grundstimmung: Man kommt schnell ins Schwätzen, mal mit den Händlern, mal mit anderen Trödelliebhabern.

Frosch auf FlohmarktDie angebotenen Waren sind zumeist in gutem Zustand und die Stände machen einen liebevoll hergerichteten, gepflegten Eindruck. Hierin unterscheidet sich dieser Markt deutlich vom samstäglichen Flohmarkt am Mainufer, der ebenfalls Charme hat, aber gegen den Markt auf der Konstabler Wache doch etwas schrabbelig wirkt.

Das Angebot bombardiert einen nicht nur mit Kindheitserinnerungen („Da, guck mal, das hatten wir auch!“), sondern hält auch allerhand Unglaubliches und Absurdes bereit. Mit einer Freundin suche ich immer gerne das „Objekt des Tages“, zu diesem Zweck knipsen wir von Anfang an sonderbare Dinge und schauen hinterher, welches Ding diesen Preis wohl verdient hätte. Ich habe lange nachgedacht, ob ich meinen diesmaligen Favoriten überhaupt hier zeigen sollte – ganz jugendfrei ist das nicht. Aber der ganze Stand war so wundersam und grauslich, dass ich einfach nicht anders kann:

Objekt des Tages