Kugeleien im Hessenpark

Zum ersten Mal besuchte ich am letzten Tag im April den Hessenpark. Es war Kaiserwetter und die ewige Antje und ich hatten etwas Befürchtungen, dass wir im Park von Menschenmassen niedergetrampelt werden würden. Doch zu unserer Überraschung war es bei Weitem nicht so voll wie befürchtet – wir konnten überall gut gucken. Und in dem großen Park verläuft sich die Menge ja auch.

Kirche, Hessenpark, Kugelfoto

Ich hatte wieder die kleine Fotokugel dabei, schließlich wollte ich noch üben. Hier gab es etliche reizvolle Motive und vor allem auch feste Untergründe für meine Kugel. Jeder gerade Zaunpfahl wurde mein Freund. So entstanden zwei verschiedene Ansichten dieses kleinen Kirchleins – mal mit, mal ohne Weg. Und mal mit dem Himmel oben, mal unten.

Auch allerhand Getier gibt es im Hessenpark, man bemüht sich hier um die Erhaltungszucht alter Haustierrassen, was ich sehr gut finde. Allerdings drehten mir die ollen Ziegen gerne ihr Hinterteil zu und die Esel hatten keinen geraden Zaunpfahl. So mussten also die Schafe herhalten …

Das wunderbare Wetter ließ die Wiesen richtig schön strahlen – ein dankbares Motiv für jeden, der gerne fotografiert. Und wenn die Ziegen vor mir weglaufen und beharrlich in die andere Richtung gucken, dann hängt der Himmel halt mal unten.

Schön fand ich am Hessenpark, dass er unterschiedliche „Zonen“ hat: Es gibt Ecken, wo nur ab und zu mal ein Haus steht und man gemütlich zwischen Wiesen oder Weihern herumspaziert, und es gibt ein richtiges Dorf und einen belebten Marktplatz.Das letzte Foto war eines für Faule: Gemütlich bei Kaffee und Rhabarberkuchen sitzend, konnte ich über einen Platz hinweg ein Haus knipsen.