Kugelexperimente

In den Urlaub auf Borkum hatte ich ja, wie schon erwähnt, meine Glaskugel mitgeschleppt. Tapfer packte ich also so manches Mal das schwere Ding in meinen Rucksack und ging damit üben. Viele Fotos waren nix – wenn die Sonne zu sehr draufscheint, wird es nichts, und wenn man einen falschen Winkel nimmt oder herumwackelt, auch nicht. Doch es kam eine ganz schöne Ausbeute an ansehnlichen Bildern bei meinen Versuchen heraus.

Strand und Wolken mit dickem Lichtreflex

Die Bilder in der Kugel stehen naturgemäß immer erst mal auf dem Kopf. Das hat was mit Physik und Optik zu tun, wie das genau erklärt wird, weiß ich nicht – in Physik war ich auch immer recht schlecht. Wie dem auch sei, wenn man es möchte, kann man die Bilder in der Kugel umdrehen. Das geht, indem man diesen Teil des Bildes kreisrund ausschneidet (z. B. mit GIMP) und umdreht.

Mein geliebter Leuchtturm ganz weit weg

Mit diesen Bildbearbeitungstools bin ich allerdings auch nicht unbedingt eine Künstlerin, das ginge wahrscheinlich noch besser, doch erst mal bin ich damit zufrieden. Ich musste auch feststellen, dass einige Bilder hübscher sind, wenn man sie einfach „falsch herum“ lässt.

Die Welt steht Kopf – zumindest für diese Spaziergänger

Die herbstlichen Farbkontraste machten es einem leicht, reizvolle Motive zu finden – und der Himmel, an dem immer einiges los war, tat seinen Teil dazu. Hier noch ein nicht umgedrehtes Bild:

Herbst und Himmel – eine schöne Kombination

Auch Gegenlichtaufnahmen funktionieren, allerdings waren hier meine meisten Versuche für die Tonne. Das muss ich noch üben, das sollte besser gehen.

Blick von der Terrasse des Sturmecks

Ich musste allerdings feststellen, dass meine Mitmenschen nicht alle Verständnis haben für komische Frauen, die sich im Café vor den Tisch knien, um durch einen Glaskugel zu knipsen. Ein älterer Herr guckte mich sehr befremdet an, und als seine Frau ihn fragte: „Was denkst du?“, da antwortete er: „Sach ich nicht!“ Dabei ging es um dieses Tassenfoto, dass ich woanders schon mal gezeigt habe.

Der Pavillon auf der Promenade – hier konnte ich noch ein Jazzkonzert genießen

Und eine Sache war mir wirklich lästig bei der Knipserei: Das Gewicht meiner Fotokugel. Die 10 cm große Kugel wiegt rund 1300 Gramm, das ist mir zu viel, um sie oft mit mir herumzuschleppen. Folglich habe ich noch ein kleineres Modell von 6 cm bestellt – mal gucken, wie sich das so macht. Ich werde berichten.

Einfach ein Blick in die Dünen

2 Kommentare zu “Kugelexperimente

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