Auge in Auge

Dieses Mal habe ich es tatsächlich „geschafft“, auf Borkum das winzige Aquarium zu besuchen. Dieses hat nur wenige Becken und ist dafür mit 4,50 Euro Eintritt recht teuer, aber dafür ist alles sehr gepflegt, es war fast nichts los und ein netter Mitarbeiter stand die ganze Zeit für Fragen zur Verfügung.

Dieser Geselle faszinierte mich besonders – angeblich gehört er zur Familie der Knurrhähne und würde gebraten besonders gut schmecken. Doch seine blauen Augen machten mich so sentimental …

Auch andere Aquariumsbewohner haben schöne Augen – hier haben wir ein Modell in gelb, das perfekt zu den Streifen des Fisches passt. Lagerfeld hätte es nicht besser gekonnt:

Das nächste ist wieder ein Speisefisch – davon hat die Nordsee ja allerhand zu bieten: Die Babyscholle versteckt sich schüchtern im Sand, nur der misstrauische Blick ihrer winzigen Augen verrät sie (und ich erschrak jedes Mal, wenn ich angestrengt suchend in den Sand starrte und plötzlich so ein Fischlein hochschoss).

Gemäß der Infotafel bewegen die Augen der Schollen sich noch ein wenig hin und her, bis sie ihre richtige Position erreichen. Später sehen diese kleinen Kerlchen dann so aus:

Und noch ein Speisefisch: eine Heringsart. Gemäß einer Übersicht der am zweithäufigsten verzehrte Fisch in Deutschland nach dem Alaska-Seelachs.

Ganz zum Schluss haben wir noch einen Vertreter einer ganz anderen Gattung: Eine Srandkrabbe. Die wirkte irgendwie missmutig – aber das wäre ich vielleicht auch, wenn ich aus meinem Wohnzimmer raus- und eine mir unbekannte dicke Dame reinglotzen würde.

2 Kommentare zu “Auge in Auge

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