Kopenhagen – ein ganz kurzer Eindruck

Ich war beruflich unterwegs – mal wieder. Eigentlich habe ich dazu meistens gar keine Lust und vermeide es, wann immer es geht, aber dieses Mal half es nicht. Und da ich schon immer mal nach Kopenhagen wollte, stand ich der Sache nicht allzu negativ gegenüber. War ja auch nur für eine Nacht.

Nyhaven – hier begann unsere Kanaltour

Natürlich bekommt man von einer Stadt nur einen sehr flüchtigen Eindruck, wenn man sie lediglich aus dem Taxi sieht und sich ansonsten in Meetingräumen aufhält. Dieses Mal aber hatten wir nach dem anstrengenden Workshop ein bisschen Programm, so dass wir recht viel sahen.

Eines von vielen tollen Gebäuden, die man vom Schiff aus sah – aber welches, habe ich mir nicht gemerkt.

Wir machten eine Kanaltour mit einem kleinen, flachen Boot. Los ging es ab Nyhavn. Malerisch ist dieser kleine Hafen mit seinen bunten Häuschen. Vorbei ging es an Theater und Opernhaus. Auch die kleine Meerjungfrau sahen wir, doch das Foto war zu dämmerig und die Dame neigte uns auch zu sehr den Rücken zu, um hier auftreten zu dürfen.

Die schöne, glänzende Frederikskirche

Viele Gebäude, an denen wir vorbeischipperten, erschienen mir sehr verspielt und fantasievoll. Außerdem gefielen mir die vielen roten Ziegelgebäude – das erinnerte mich an zuhause.

Dieses putzige Gebäude ist angeblich die Kopenhagener Börse – hübsch!

Die Kanäle in Kopenhagen sind größtenteils recht schmal. Richtig schmal und vor allem niedrig sind jedoch die Brücken und Tunnel. Da hieß es des öfteren „Kopf einziehen“. Der engste Durchlass schien so winzig, dass ich mich gewundert habe, dass wir mit unserem Bötchen hindurchpassten.

Hier verdient der Kapitän redlich sein Geld – das ist Millimeterarbeit.

Nach der Kanaltour gingen wir ein ganzes Stück zu Fuß durch die Stadt: Unser Ziel hieß „Tivoli“. Dieser alte Vergnügungspark mitten in der Stadt hatte eigentlich saisonal gerade geschlossen, da aber wohl jemand einen kannte, der einen kannte, durften wir trotzdem hinein. Geführt von einem netten Herrn namens John durften wir eine halbe Stunde gucken – ganz alleine. Die Fahrgeschäfte standen still, aber das Licht war an.

Fantasiewelt Tivoli

Wir lernten, dass der Tivoli vom Konzept her ursprünglich als eine Mischung aus Licht, Musik und Garten geplant war – das kann man noch sehen. Es war interessant, durch den Garten zu laufen, der gerade für die Herbstsaison (Halloween) aufgerüstet wird.

Licht und Farben im Tivoli

Und dann wurde es allmählich Zet für den Feierabend – wann das war, sieht man auf der Kirchenuhr, die man aus dem Tivoligarten heraus sieht. Zum Schluss ging es zunächst in eine Bar im leuchtenden Schloss, danach gab es ein tolles Essen. Ein langer Tag mit einem schönen Abschluss.

Blick aus dem Tivoli

2 Kommentare zu “Kopenhagen – ein ganz kurzer Eindruck

  1. Freut mich, dass Du die Tour gemacht hast. Seinerzeit…..habe ich nur den Airport, ein übles Hotel am Hauptbahnhof und die Nutrition-Truppe im Backsteinbau am AmeriKakaj gesehen.

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