Fundstücke 35: Kleingedrucktes

In einem Bekleidungsgeschäft stieß ich kürzlich auf dieses Serviceangebot:

Das ist ja doll, dachte ich. Wenn ich mir hier ein paar Sachen aussuche, muss ich die gar nicht alleine nach Hause schleppen, sondern bekomme einen netten jungen Studenten an die Seite gestellt, der das für mich macht. Für umme natürlich, sonst wäre das ja kein Service. Trinkgeld würde ich natürlich geben, das gehört sich ja wohl so. Ich war natürlich nicht so vermessen zu glauben, dass der Trageengel auch noch gleich meine Rewe-Einkäufe mit nach Hause bringt, aber wenn man richtig ausgiebig geshoppt hat, ist es schon eine Hilfe, wenn jemand die Beute für einen trägt. Fand ich gut, das Angebot.

Doch dann folgte die Ernüchterung – nämlich von nahem. Da stand noch was Kleingedrucktes, das man nicht so gleich sehen konnte. Zumindest nicht, wenn man wie ich über 30 ist. Da stand:

Wie jetzt, Tasche nutzen? Und wer soll die tragen, ich etwa? Und nur hier im Geschäft? Nach Hause tragen sollte ich den Kram also auch noch selber, nicht zu fassen. Das schmälert das Einkaufsvergnügen aber wirklich. Da habe ich einfach mal NICHTS gekauft!

Ein Kommentar zu “Fundstücke 35: Kleingedrucktes

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