Fundstücke 32: Der Bärenfrosch

Bär von hinten

Der Bärenfrosch

Gestern habe habe ich von einer lieben Kollegin ein Spielzeug geschenkt bekommen: so eines dieser Plastikdinger, die mit Hilfe einer Fotozelle Energie sammeln und diese in wackelnde Bewegungen umsetzen. Zoologisch soll der lieb dreinschauende kleine Kerl wohl einen Frosch darstellen – zumindest vo vorne. Von hinten haben wir das Weihnachtsmann-Osterhasen-Phänomen: Unser Frosch hat einen kleinen Schwanz, so dass er aus dieser Richtung eindeutig einem stolzen Bären ähnelt.

Eigentlich ist dieses Teil ein völlig nutzloses Gerät, das eindeutig das Potential hat, einem auf die Nerven zu gehen. Doch dieser putzige kleine Geselle ähnelt in auffälliger Weise einem unserer Kollegen. Der ist auch total lieb, immer heiter, locker in der Hüfte und auf charmante Weise nicht besonders nützlich. Er hat die Fähigkeit, einem ganz furchtbar auf die Nerven zu gehen und bringt einen doch zum Lachen. Man sorgt sich um ihn, schiebt ihn immer wieder ins rechte Licht und möchte ihn manchmal doch am liebsten in den Schrank sperren.

Natürlich ist so ein Teil albern. Das braucht auch kein Mensch – das ist pure Verschwendung von Geld und Rohstoffen. Und doch glaube ich, dass unser Bärenfrosch einen verdammt guten Job macht: Denn wir haben in den letzten Tagen so viel Spaß mit dem kleinen Nichtsnutz gehabt, das kann nicht einfach unnütz gewesen sein.

Und hier sehen wir unseren Bärenfrosch in Aktion:

 

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