Allerlei Strandgeflügel

Wie immer habe ich mich auch im diesjährigen Urlaub auf Usedom als Tierfotografin betätigt, und wie immer waren es die Vögel, die es mir angetan hatten. Es gab viele Möwen, die ich noch immer mit Misstrauen betrachte, nachdem mich beim letzten Besuch auf der Ostseeinsel eine von oben bis unten vollgekackt hat. Diese kleine Schönheit hier, laut Tante Google eine Lachmöwe, hatte dem Anschein nach aber nichts Böses im Sinn.

Möwe, Usedom

Außerdem gab es in diesem Jahr jede Menge Nebelkrähen, die mir beim letzten Mal nicht aufgefallen sind. Sie machen einen deutlich intelligenteren Eindruck als die oft etwas dusselig dreinblickenden Möwen, die teilweise so träge dasaßen, dass man sie mit der Hand hätte einfangen können.

Nebelkrähe auf Usedom

Und auch eine rote Zora gab es, die mir ausnehmend gut gefiel, auch wenn ich Tauben ansonsten nicht besonders viel abgewinnen kann. In den Städten gibt es einfach zu viele davon, und auch sie erledigen ihre großen Geschäfte nicht immer hygienisch einwandfrei.

Taube

Es gab wirklich reichlich Federvieh, und wenn die ganze Gesellschaft in Bewegung kam, weil irgendwo eine Brottüte auftauchte, war ziemlich was los. Natürlich weiß ich, dass das Füttern der Vögel eigentlich – zurecht – nicht gerne gesehen wird oder sogar verboten ist, aber der kleine Junge, der mit seiner Oma einen Rest Toastbrot unters Federvieh brachte, hatte soviel Spaß. Und ich auch: Ich habe vom Steg aus ein paar Flugfotos gemacht.

fliegende Vögel, Usedom

2 Kommentare zu “Allerlei Strandgeflügel

  1. Hach – grad hab ich was gelernt: ich weiß jetzt, wie eine Nebelkrähe aussieht. Ich kannte den Begriff, aber was sich für ein schönes Tier dahinter verbirgt, war mir nicht bekannt. Fazit: Blogs lesen bildet 🙂
    Mit hat übrigens als Kind mal eine Möwe im Vorbeiflug einen Matjeshering vom gerade erstandenen Fischbrötchen geklaut. Ich war 7 und fiel vor Schreck nach hinten über, wobei ich meiner auf einer Bank sitzenden Mutter das Matjesbrötchen aus den Händen riss. Mein Vater mochte keinen Fisch – er wusste wohl, warum 🙂

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    • Das mit der Nebelkrähe musste ich auch erst nachgucken: Ich wusste, dass das eine Krähe ist, aber nicht, welche Art. Da hat dann eine Vogelwebseite geholfen. Fazit: Blogs schreiben bildet auch. 🙂

      Diese aggressiven Möwen kenne ich auch. Auf meiner Lieblingsinsel Juist wird inzwischen zu bestimmten Zeiten davon abgeraten, am Strand zu essen. Und mir wurde mal ein Brötchen aus der Tasche gestohlen – in der verschlossenen Plastiktüte.

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