Borkum – bei Tag und Nacht

Wieder mal war ich im Urlaub – natürlich an der Küste. Dieses Mal ging es nach Borkum. Eingepackt hatte ich jede Menge Klamotten für alle Wetterlagen – Mitte September kann man noch schöne Tage erwischen, es kann aber auch richtig fies fieseln. Das einzige, das in meinem Koffer fehlte, waren Sachen für Hochsommertage, und gerade die hätte ich gebraucht.

Wasserturm auf Borkum

Wasserturm in den Dünen

Tatsächlich hatte ich eine volle Woche lang Prachtwetter, wandelte im Sonnenschein herum und verbrachte so eine recht preiswerte Woche auf der Insel: immer draußen, mit essen aus der Hand oder Kleinigkeiten an der Milchbude. Borkum ist vom Preisniveau her ohnehin deutlich günstiger als Norderney oder gar Juist oder Sylt. Die Insel ist familiengerecht, angefangen vom breiten Strand über das breite Freizeitangebot bis hin zu den Milchbuden direkt zwischen Strand und Promenade, in denen man recht günstig essen oder Kaffee trinken kann.

Borkumer Strandleben mit Milchbude

Strandleben mit Milchbude

Übrigens – abends haben die Milchbuden geschlossen. Dann sehen sie so aus:

Borkum im Sonnenuntergang

Milchbude im Sonnenuntergang

Die Promenade auf Borkum wurde in den letzten Jahren saniert, als ich zuletzt dort war, war dort noch eine riesige Baustelle. Inzwischen kann man dort wieder ungehindert flanieren, von der „Heimlichen Liebe“ vorbei am Kurpavillon und am „Sturmeck“ bis zum „Seeblick“ gibt es kilometerweit keine Hindernisse mehr – nicht mal für Rollstuhlfahrer.

Borkum Seeblick

Metallkunstwerk am „Seeblick“

Auch in den Dünen kann man endlos laufen oder Rad fahren. Wer nicht laufen möchte,kann schwimmen – in der Nordsee oder wärmer im Gezeitenland. Das ist nicht groß, aber mit seinem Außenbecken, dem Saunabereich und den Wellnessangeboten durchaus attraktiv.

Baden auf Borkum

Baden auf Borkum – die dicke Dame war dabei!

Zu den speziellen Borkumer Wellnessangeboten gehört auch der Sonnenuntergang – perfekt zu beobachten von der Promenade aus, zu den Klängen des Kurkonzertes. Das war dieses Mal zum Glück keine Mischung aus Wiener Walzer und Volksmusik, sondern es gab Wilhelm Wolf und die möblierten Herren.

Borkum in der Dämmerung

Wolkenspiel in der Dämmerung

Und nach dem Sonnenuntergang kann man Lichtspiele der anderen Art genießen: Fast ein bisschen kitschig wirkt der „neue“ Leuchtturm, der in der Dunkelheit noch immer seine Lichtsignale aussendet. Ob dies tatsächlich noch einen Nutzen für die Seefahrt hat, würde ich bezweifeln, für die Touristen ist es aber auf Pilcher’sch Art schön.

Neuer Leuchtturm auf Borkum

Neuer Leuchtturm auf Borkum

Möwen gab es wenige dieses Mal auf Borkum. Auf der einen Seite fehlte mir ihr typisches Kreischen, auf der anderen Seite finde ich es angenehm, wenn ich bei Prachtwetter mein Fischbrötchen im Freien essen kann, ohne Attacken gieriger Möwen befürchten zu müssen. Und angekackt wurde ich dieses Mal auch nicht.

Möwen auf Borkum

Möwen an der oberen Promenade

Ach ja, und Sonnenuntergänge gab es auch – erwähnte ich das schon?

Abendrot auf Borkum, Sonnenuntergang

Abendrot auf Borkum

4 Kommentare zu “Borkum – bei Tag und Nacht

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