Liebster-Award – die Zweite

Liebster-awardEine schöne Sache am Bloggen ist ja, dass man dabei automatisch über den Tellerrand hinaussieht, Blogs anderer Schreiber kennenlernt und so Kontakt zu den Bloggern bekommt. Auch diverse Spiele gibt es, die sich durch die Bloggerwelt ziehen – so wie den Liebster-Award. Dieses Frage-Antwort-Spiel bekam ich vor einigen Monaten schon einmal von Britta und fühle mich nun sehr geehrt, ein zweites Mal von der Kollegin vom Wollglück nominiert worden zu sein. Hier sind nun also die wollglücklichen Fragen und meine Antworten dazu:

  1. Weiß dein Umfeld von deinem Blog?

AufkleberJa, natürlich. Schon als ich meine erste wackelige Webseite gebastelt hatte (mit der nicht besonders userfreundlichen 1&1-Baukasten-Software) war ich stolz wie Bolle und habe sie jedem gezeigt, der bereit war, hinzugucken. Ich habe sogar kleine Aufkleber drucken lassen mit der URL drauf, die ich nun auf alle meine Notizbücher klebe – wenn ich mal so ein Buch verliere, weiß der Finder gleich, wo er nach mir suchen muss. 🙂

  1. Wie ist die Resonanz darauf?

Ausgesprochen positiv. Einige Freunde und Kollegen sind „Follower“ und ich bin immer wieder erstaunt, wer in meine bunte Welt alles hineinliest.

  1. Hat dein Blog etwas verändert in deinem Leben?

Ja, ein bisschen: Ich bin schon immer eine Beobachterin und Detailmerkerin. Inzwischen überlege ich regelmäßig, ob ich die sonderbaren Details des täglichen Lebens vielleicht irgendwo im Blog verwenden kann. Auch gucke ich stärker nach schönen oder interessanten Fotomotiven, die sich als Illustration für meine Texte eignen könnten.

Vorgriff auf Frage 9 🙂

 

  1. Bist du ein Morgenmuffel?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin schon seit vielen Jahren ein Frühaufsteher und hüpfe morgens eigentlich immer recht gut gelaunt aus dem Bett.

  1. Hast du eine liebste Jahreszeit?

Ja, den Herbst. Der Sommer ist mir oft zu warm, der Winter zu nass und der Frühling ist meine zweitliebste Jahreszeit. Aber nie finde ich das Licht so schön wie im Oktober, und Urlaub an der Küste ist besonders erholsam, wenn der Wind ordentlich bläst und die Sommertouristen wieder zuhause sind.

  1. 2014! Dein Jahr?

Ich weiß nicht so recht. Bislang war es kein „besonderes Jahr“, also weder besonders gut noch besonders schlecht. Ich merke aber, dass meine „Grundzufriedenheit“ von Jahr zu Jahr steigt. Anscheinend bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mich wohlfühle.

  1. Magst du Weihnachten?

Ich mag die Vorweihnachtszeit mit ihren Gerüchen und den besonderen Genüssen. Das müsste nicht unbedingt schon im September anfangen, aber im Dezember finde ich es schön. Das Fest an sich hat ein wenig seinen Reiz verloren, wohl, weil ich endgültig nicht mehr an den Weihnachtsmann glaube. Ich bin auch keine Christin und habe keine große, kinderreiche Familie, die besondere Traditionen pflegen würde. Für mich wird Weihnachten zunehmend zu einem Fest mit Freunden, was nicht das Schlechteste ist.

  1. Was ist in deiner Handtasche?

Hach, diese Frage mag ich. Erstaunlicherweise wurde sie nämlich in der letzten Zeit gleich mehrmals gestellt, sogar von zwei (männlichen) Kollegen, die für Handtaschen an sich und meine im Besonderen so gar kein Verständnis zeigten. Ich besitze nämlich etliche Taschen (und Rucksäcke) und trage zumeist etwas größere Modelle mit mir herum. Auf dem Bild seht ihr die Tasche von Freitag mit Original-Inhalt: Im dem kleinen orangen Täschchen ist mein Handy, in dem größeren blauen Täschchen findet sich allerlei Mädchenkram (Kosmetik, Nagelfeile, Nähnadel für abgerissene Knöpfe, Schweizer Taschenmesser, dies und das …). Diese „Innentasche“ wird bei Bedarf von einer in die andere Tasche umgelagert, sodass ich immer alles Notwendige an der Frau habe.

  1. Dein liebstes Sommergetränk?

„Einen großen Sauren bitte!“ Seit ich in Frankfurt wohne, bin ich ein großer Fan von Apfelwein. Mit etwas Wasser nennt sich das „sauer gespritzt“, das ist mein Sommergetränk.

10. Dein liebstes Urlaubsziel?

Eindeutig die Nordsee. Ich mag das graue, trübe Wasser, die Brandung und eine steife Brise dazu. Andere Meere sind auch schön, aber nie ganz so schön wie meine Nordsee. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in der Ecke geboren wurde – irgendwas ist sicher dran an diesem ganzen Gerede über Herkunft und Wurzeln, das man immer zu hören bekommt.

Dangast im Winter

Dangast im Winter: Mein Heim-Strand mit Eisrand und dem Thron von Kaiser Butjatha im Hintergrund. Gewiss nicht der schönste Strand an der Nordsee, aber mit dem besten Kuchen im alten Kurhaus.

Somit sind die 10 Fragen vom Wollglück beantwortet. Ich schließe den Award damit für mich ab, da ich ja schon einmal das Staffelhölzchen an eine Menge Kollegen weiter gegeben habe. Der Wollglück-Kollegin danke ich für die Nominierung und wünsche ganz viel Glück für das grandiose private Projekt, das sie im Moment und wahrscheinlich auch in den nächsten 20 Jahren noch stark beschäftigen wird – alles Gute!

2 Kommentare zu “Liebster-Award – die Zweite

  1. Hallo,
    die Frage nach der Tasche wurde ja grandios beantwortet. Und dann auch noch mit einem Bild… Herrlich.
    So eine „Mädchenkraminnentasche“ die von Tasche zu Tasche mitwandert habe ich auch. Sehr praktisch und gewährleistet den schnellen Taschenwechsel.
    Den letzten Satz hast du so schön geschrieben <3!

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