Badesee-Blues

Eine fast wahre Geschichte, passiert vor einigen Jahren in der Nähe von München. Und man gestatte mir die Anmerkung vorab, dass ich KEIN Familienfeind bin. Ganz und gar nicht. Manche Mütter finde ich allerdings, man möge mir das verzeihen, irgendwie… anders.

Badesee-Blues

HimmelWie schon ab und zu einmal erwähnt, bin ich Single ohne Kind und Kegel. Dass ich meiner Pflicht, neue Rentenzahler in die Welt zu setzen, nicht nachkomme, stimmt mich keinesfalls unglücklich und ich versinke auch nicht in Ehrfurcht vor jeder dieser hoheitsvollen Obergluckenmütter, die, ständig zwischen Burn-Out und Krabbelgottestdienst hin- und hergerissen, gerne über uns Nicht-Eltern herziehen. Sie wissen schon, wegen unserer mangelnden Solidarität mit den benachteiligten Familien, der von uns nicht übernommenen Verantwortung und der für uns viel zu niedrigen Steuersätze. Im Gegenteil, ich atme mit größter Selbstverständlichkeit die gleiche Luft wie diese heiligen Johannas der PEKIP-Gruppen und führe mit Fleiß private Sozialstudien über das vielgelobte Familienleben. Gelegenheiten gibt es dazu ja reichlich.

Eine dieser Beobachtungen machte ich an einem Sonntag am Baggersee: Trotz meines unsortierten Single-Lebens bin ich kein verlotterter Langschläfer, sondern gehe gerne schon morgens baden. Weil es dann noch nicht so voll ist, die Sonne noch nicht so herunter brennt und – nicht zuletzt – weil es dann noch die freie Auswahl bei den Liegeplätzen gibt. Ich habe es nämlich gerne kühl, stehe um neun auf der Wiese, betrachte die Bäume und kalkuliere überlegt, wohin sie ihren Schatten in einigen Stunden wohl werfen werden. Und genau dahin, auf diesen mühsam errechneten Punkt, lege ich dann meine Matte und mich. Und genau daran störte sich Christine.

Bis zu diesem Tag kannte ich Christine gar nicht. Ich hatte sie niemals zuvor gesehen, wusste nichts von ihr und ihrer Familie. Ich lernte sie um 11 Uhr 30 Uhr kennen, fand sie um 11 Uhr 32 furchtbar doof und wusste am Nachmittag, als mein Badeseetag vorerst zuende war, schon einen ganze Menge über sie: Engagierte Mutter, Erzieherin von drei hoffnungsvollen Sprösslingen und einem Mann, hausfraulich ambitioniert. Außerdem sparsam und ernährungsbewusst, mit einer kaum verdeckten Neigung zur Aggression. In drei Jahren geschieden. Gut, letzteres war nur eine Vermutung.

Schon der Einzug von Familie Christine war eine Schau. Zumindest für mich, die ich immer mit nur wenig Gepäck baden gehe. Viel mehr als mein Handtuch, meine Matte, ein Buch und etwas Proviant brauche ich nicht für einen genussvollen Badetag. Natürlich braucht man für einen Erwachsenen deutlich weniger Kram, als wenn man mit drei Kindern einen Ausflug macht. Familie Christine hatte jedoch neben einem vollgeladenen Kinderwagen, einem schon aufgeblasenen Schlauchboot nebst Paddeln, zwei Kühltaschen, vier Rucksäcken und diversen undefinierbaren Bündeln auch noch zwei Sonnenschirme nebst Fuß im Schlepp. Das Paddelboot erwies sich hier als sehr praktisch, denn man konnte es mit dem ganzen Ballast beladen und hinter sich herschleifen. Das war die Aufgabe eines lang aufgeschossenen Mannes namens Ralf, der diesen Job offensichtlich nicht selbsttätig erledigen konnte, denn es prasselten unentwegt Anweisungen auf ihn ein: Er solle das Boot anders anfassen, es nicht durch Scherben ziehen, keine anderen Badegäste rammen und bitte endlich den Paulus an die Hand nehmen. Christine hingegen schob den Kinderwagen, in dem ein Baby namens Luna-Sophie vor sich hin meckerte – wahrscheinlich drückten die ganzen Bündel. Außerdem trug Christine vorne und hinten einen Rucksack und hielt die Hand von Tochter Mona-Marie umklammert – so fest, als durchkreuze sie ein feindliches Territorium. Und sie war geschickt mit ihrer Last, das musste man ihr lassen: Zielstrebig navigierte sie die vollgehäufte Babylimousine durch das Gewirr von Handtüchern, Beinen und spielenden Kindern und kam in meiner Nähe zum Stehen. Sie hatte gut gewählt: Ein recht großes Rasenstück war noch frei. Auf das hatte sie es jedoch gar nicht abgesehen. Zu meines Überraschung lächelte sie mir zu wie eine alte Freundin und nickte aufmunternd. Ich grüßte etwas unsicher. Hatte ich ihren geräuschvollen Einzug etwa so interessiert betrachtet, dass sie sich beobachtet gefühlt hatte? Hatte ich am Ende gar blöde geglotzt? Das wäre mir natürlich unangenehm gewesen. Dann aber sah ich, wie sich auf ihrer Stirn eine Falte bildete und das Lächeln einem Zug von Unmut wich. Sie nickt mir noch einmal zu und ich war ratlos. Ich versuchte mich mit einem Schulterzucken, was gar nicht so einfach ist, wenn man lang auf dem Bauch liegt. Sie interpretierte meine Spasmen jedoch richtig und klärte mich auf: „Ja Sie, mir ham fei drei Kinder dabei!“ Ich lächelte verständig, denn das hatte ich ja schon gesehen. Ich fand auch, dass sie sich dafür nicht entschuldigen musste, denn ihre Kinder machten bislang einen durchaus manierlichen Eindruck. Also bemühte ich mich, meinem erneuten Schulterzucken einen freundlichen Ausdruck zu verleihen. Der Unmut in Christines Gesicht wich offenem Ärger: „Ja Sie, Sie san ganz alloa und blockiera uns den Schatten!“ Das war es also! Ich war baff. Da kam sie zur Mittagszeit mit ihrer Meute angeschlendert und musste mit ansehen, wie verantwortungslose, unsolidarische und unterbesteuerte Singles das Gras im Schatten platt lagen! Glaubte sie nun wirklich, ich würde meinen besonnen ausgewählten Platz für sie räumen? Offensichtlich war es so, denn sie wies Ralf an, das Schlauchboot genau vor meiner Nase zu parken. Er schien sich der Ungeheuerlichkeit ihrer Forderung durchaus bewusst zu sein, denn er zögerte und wagte Widerspruch: „Christine, sollten wir nicht…“ Mit einer unwirschen Handbewegung wurde er zum Schweigen gebracht und ließ resigniert das Boot fallen. Es landete auf meinem Buch, verknickte eine Seite und stank entsetzlich nach Gummi. Mir reichte es. „Ich muss doch sehr bitten!“ Da ich mich bei diesen bedeutungsschwangeren Worten hochrappelte, um energischer gucken zu können, kamen mein Protest lauter als beabsichtigt. „Halten Sie bitte etwas Abstand!“ Cristine erklärte mir uneinsichtigem Schmarotzer, dass sie mit ihren Kindern eindeutig im Recht sei und diesen Platz bräuchte, jetzt und sofort. Ralf schuffelte mit einer Trekkingsandale auf dem Rasen herum und guckte betroffen. Glücklicherweise alarmierte Cristines Tirade einen bärtigen Bademeister, der meine Partei ergriff und sich drei Mal fragen lassen musste, ob er eigentlich Kinder habe. Ob er welche hatte, verriet er einfach nicht, wies Mama Christine aber in ihre Schranken: „Dann müssen Sie halt früher aufstehen!“ Dass er sie dann einfach stehen ließ, brachte sie dazu, wie ein auf dem Trockenen liegender Karpfen nach Luft zu schnappen und dabei empört zu klingen. Ralf aber, der alte Verräter, zerrte das Schlauchboot von meiner Matte und parkte es ein paar Meter weiter westwärts. Ich gab vor, mich wieder meinem Buch zu widmen und Christine verbrachte, immer noch übel gelaunt, eine logistische Meisterleistung: Sie baute das Camp auf. Selber eifrig hantierend, stieß sie zwischendurch Befehle aus, die sich an ihre Lieben richtete: „Wasser in die Schirmständer, Schirme aufstellen, spannen, Ralf! Paulus, die rote Decke nach links! Wo ist links? Genau! Aus dem Weg, Mona-Marie! Ralf, die Kühltaschen unter den Schirm! Unter den anderen! Was ist mit der Strandmuschel, wolltest du die heute vielleicht auch noch mal aufbauen? Paulus, schieb’ Luna-Sophie unter – ja, genau, gut machst du das!“ Ralf machte scheinbar gar nichts gut, zumindest wurde er nicht gelobt. Dabei sprang, werkelte und schwitzte er, was das Zeug hielt. Er schien aber wohl nicht einmal als Schirmspanner etwas zu taugen, denn beide Schattenspender wurden von der Chefin unter beißenden Kommentaren noch einmal nachjustiert. Was dem armen Mann schließlich fast zum Zusammenbruch brachte, war die wiederholte Frage nach der Strandmuschel: Er hatte sie im Auto vergessen. „Wenn man nicht alles selber macht!“ ätzte Christine und schickte ihren Knecht zurück zum sonnenflirrenden Parkplatz, um das fehlende Utensil zu holen. „Ich ziehe derweil schon mal die Kinder an.“ ‚Anziehen’, dachte ich schmunzelnd. Da hat sich die gute Chrissie wohl vertan, zum Baden wird sie die Kleinen doch ausziehen. Aber weit gefehlt! Denn Paulus und Mona-Marie, die in leichten Sommersachen gekommen waren, wurden jetzt vollständig angezogen: Christine kleidete sie in solide, dunkelblaue Taucheranzüge, stülpte ihnen Hüte mit schulterlang herunterhängenden Lappen auf die Köpfe und zwang ihre widerstrebenden kleinen Füße in bunte Plastiksandalen. Die wenigen Zentimeter Haut, die hier und da hervorlugten, beschmierte sie mit blauem Sunblocker. Die beiden Kinder sahen aus wie Schlümpfe in der Sahara.

Papa Schlumpf eilte unterdessen mit einem weiteren Bündel über die Liegewiese. Christine schaffte ihm an, die Strandmuschel möglichst zügig aufzubauen und auf Luna-Sophie aufzupassen. Dann ging sie mit ihren verunstalteten Kindern in Richtung Wasser und es kehrte eine verblüffende Ruhe ein. Ich las ein paar Seiten, konnte mich jedoch nicht so recht konzentrieren. Der Aufbau des halben Zeltes neben mir schien schwierig zu sein. Ich hörte es klappern und das nachdenkliche Murmeln von Ralf ließ mich immer wieder aufblicken. Sogar Luna-Sophie, die auf der blauen Decke lag und ihrem Vater zusah, sah besorgt drein. Ohne Zweifel, der Mann war kein Handwerker. Eher ein durchgeistigter Intellektueller. ‚Bestimmt schreibt man diesen Ralf mit ph’, dachte ich zu meiner eigenen Überraschung, vertiefte mich jedoch nicht weiter in dieses Thema. Denn schon wieder stand der energische Bademeister neben uns. Er konnte Ralfs Kampf mit der Standmuschel scheinbar nicht mehr ertragen, fädelte geschickt zwei Stangen ein und stellte die Muschel mit wenigen Handgriffen im Schatten der beiden Sonnenschirme auf. Das bewahrte Ralf sicherlich davor, erneut in aller Öffentlichkeit von seiner Partnerin zusammengestaucht zu werden. Er durfte sich sogar fünf Minuten lang hinsetzen. Auf die rote Decke, die Füße in der Strandmuschel.

Dann aber stand Christine wieder im Camp, riss die verdutzte Luna-Sophie von der Decke und schickte Ralf los, um die Großen zu bespaßen. Er schnappte sich das Paddelboot und trollte sich.

Ich ging auch baden. Beim Schwimmen sah ich das Paddelboot mit Vater und Kindern öfter. Ohne die ständigen Maßregeleien durch seine Frau wirkte Ralf durchaus entspannt und machte seine Sache in meinen Augen sehr gut. Allerdings hatte er seinen eigenen Taucheranzug, den Schulterlappen sowie  jegliche Sonnencreme vergessen und rötete sich bedenklich.

Nachdem ich mich ausreichend abgekühlt hatte, ging ich zu meinem Platz zurück. Es kam mir so vor, als sei der Abstand zwischen meiner Matte und Christines Neubaugebiet um einen halben Meter geschrumpft, hatte aber keine Lust, darauf einzugehen. Ich cremte mich neu ein, las ein wenig, schlief ein Weilchen. Dann weckten mich die Stimmen der Schlümpfe. Sie erzählten mit hörbarem Stolz, dass das Schlauchboot auf den Steinen kaputt gegangen sei und der Papa ihnen zum Trost Pommes vom Kiosk versprochen hatte. Damit war die Ruhe dahin – Mutter platzte! Denn: In den beiden Kühltaschen war NAHRUNG! Gutes, selbst zubereitetes Essen AUS DEM BIOLADEN! Brotgesichter, Apfelschnitze und Fingermöhren, dazu zweierlei Quark, ungesüßter Kräutertee und stilles Wasser. Für all diese Köstlichkeiten hatte sie, Christine, den ganzen Vormittag über in der heißen Küche geschuftet. Und nur deshalb waren sie so spät aus dem Haus gekommen. Nur, weil sie sich Gedanken um die Gesundheit der Familie machte. Und nur deshalb, weil sie sich immer so viele Gedanken machen musste, war sie immer so fertig, hatte weder Zeit noch Raum für sich. Und wie dankte man es ihr? Indem man sie auf ihren liebevoll zubereiteten Mahlzeiten sitzen ließ und ihre Augensterne mit in Altöl gebackenen Billig-Kartoffeln vergiftete. In ihrer eigenen Familien hatte sie keinen Rückhalt, sie wurde übersehen, ihre Leistungen missachtet.

Während dieser Klage riss Christine an einer Kühltasche herum, zerrte eine Tupperdose heraus und stopfte sich trotzig ein Radieschen zwischen die bebende Lippen. Ralf schwieg betreten, so dass die Kinder die Initiative ergriffen: „Ich will aber Pommes!“ rief der tapfere Paulus und Mona-Marie begann vorsichtshalber zu heulen. „Dann fresst halt eure blöden Pommes!“ giftete Christine und schmiss Ralf wenig damenhaft eine Geldbörse vor die Füße. Der, offensichtlich erleichtert, die Szenerie verlassen zu können, eilte zum Kiosk und kam mit zwei Portionen Frittiertem zurück. Er selbst aß aufgeweichte Brotgesichter. Ich sah ihm zwar an, dass er auch lieber ungesund gelebt hätte, aber so weit reichte sein Schneid nun doch nicht. Ich konnte ihn verstehen. Denn schließlich war er inzwischen so rot wie ein gekochter Hummer und wollte gewiss nicht auch noch Prügel riskieren. Ich schmunzelte, beschloss dann aber, meinen Beobachterposten zu verlassen und nach Hause zu radeln. Nachmittags ist es mir im Hochsommer einfach zu heiß draußen.

Ich wohnte damals nur wenige Fahrradminuten vom See entfernt und hatte deshalb die Gewohnheit, abends noch mal ins Wasser zu hüpfen. So auch an diesem Sonntag. Es war leer auf den Wiesen, nur noch wenige Schwimmer waren unterwegs. Ich lehnte mein Fahrrad an den gleichen Baum wie morgens, zog mein Kleid aus und lief beschwingt zum Wasser. Als ich über das Gelände von Christines Camp lief, trat ich schmerzhaft auf etwas Rundes und wäre fast gestürzt: Da lag tatsächlich eine lange, dünne Stange. Eine Stange, die vergessen worden war und beim nächsten Aufbauen der Strandmuschel fehlen würde. „Armer Ralfi“, dachte ich und musste unwillkürlich grinsen. Mein Mitleid hielt sich jedoch in Grenzen. Schließlich hätte Ralf auf seine Strandmuschel besser aufpassen müssen. Er war ja auch der einzige, der sie den Tag über genutzt hatte: ganze fünf Minuten lang.

22 Kommentare zu “Badesee-Blues

  1. Liebe Meike,
    das ist wirklich eine ganz toll geschriebene Geschichte von dir. Ich mußte ganz herzhaft beim lesen lachen, denn solche Familien kann man ziemlich oft beobachten. Aber du hast das alles auch noch so perfekt erzählt…….einfach nur SUPER!!!!!!
    Liebe Grüße
    Elke

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  2. Super geschrieben! Da freut es einen direkt nicht in Deutschland zu leben. Bin zwar Mutter aber ziehe hoffentlich mit meinem Sproessling nicht so eine Show ab. (Wir reisen auch lieber leicht, anstatt den ganzen Haushalt mitzuschleppen 😉 Versuche auch, dass mein Kind nicht nur Junk isst aber ein paar Pommes haben wohl noch niemand umgebracht. Habe mich sehr amuesiert. Vielen Dank.

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  3. Nein, in Namibia. Da sind auch die Bio-Laeden nicht so weit gestreut 😉 (gegen die ich an sich nichts habe). Ich habe mal in einem Forum gelesen, dass kleine Kinder in Deutschland jetzt mit Oel bestrichenes Vollkornbrot essen. Mir taten die Kinder leid! Hier gibt’s viel Junk aber man kann auch einen Mittelweg finden ohne sich Stress zu machen. Dass die Frau tatsaechlich geglaubt hat, dass Du mal eben das Feld raeumst, nur weil sie drei Kids und einen Gatten im Schlepptau hat, ist ja wohl wirklich unglaublich! Der Bademeister war aber auch cool 🙂

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    • Gegen Bioläden habe ich auch nichts, und auch nichht dagegen, dass man sich Proviant mit an den See nimmt. Ich habe aber eine Abneigung gegen jede Form des Fanatismus. Und mit Öl bestrichenes Brot will ich auch nicht essen müssen 🙂
      In Namibia hast du abewr wahhrschheinlich ganz andere Probleme. Immer schön den Sunblocker auftragen, gelle!

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  4. Yep, ganz genau. Man konzentriert sich irgendwie auf die wichtigen Sachen im Leben. Das versuche ich zumindest. Dem Grossteil der Bevoelkerung bleibt aber auch gar nichts anderes uebrig. Sunblock natuerlich – he he, aber keinen blauen 😉

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  5. Öl? Wirklich? Also bei uns gibt es Butter auf die Stullen. Oder nennt man die EUrechtlich jetzt auch Öl?
    Ich habe selbst 3 Kinder, einfach so, aus Spaß an der Freude. Allerdings nicht eine einzige Strandmuschel. Noch nicht mal einen Sonnenschirm, muss ich beschämt zugeben. Bei ein oder zwei Gelegenheiten hab ich auch mal die Handtücher vergessen und meine Bande dann halt mit meinem Strandkleid trocken gerubbelt oder sie einfach in der Sonne trocknen lassen.
    Badebekleidung besteht bei uns eh nur aus a) Haut, b) Sonnencreme, c) Badehose/windel wenn es denn sein muss, d) einem Hut für die Kleinen und in der Mittagssonne einem T-Shirt.
    Proviant: Butterkekse (Klassiker), Obst, Bifis, Schorle und Geld für einen Kaffee, Eis oder Pommes. Einiges davon ist Bio, anderes offensichtlich eher nicht.

    Ich hoffe, niemanden hat unsere Präsenz bisher übermäßig irritiert. Für Lachen und Weinen gibt es ja leider keinen Lautstärkeregler.

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    • Ne, Kinder brauchen auch keinen Lautstärkeregler. Und die meisten Mütter auch nicht. Aber ich habe dich auch noch nie so in der Gegend herumkeifen hören wie diese Dame. Und dein Holder machte auch nicht den Eindruck, als würde er sich sowas lange antun 😉

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