C. A. Raaven

Christian

C.A. Raaven – oder auch einfach Christian: Der humorvolle Berliner ist Autor des Jugendbuches „Bat Boy“. Er ist Self Publisher und engagiert sich verstärkt in diesem Bereich:  Im Frühjahr 2013 wurde er einstimmig zum ersten Vereinspräsident der eWriters gewählt.

Die „Schuld“ daran, dass er neben seinem kaufmännischen Beruf das Schreiben für sich gefunden hat, gibt er einer Mrs. McCaffrey, die mir bis dato unbekannt war. Er beschreibt den Vorgang so:

„Es gibt auf dieser Welt ja eine Unmenge von Drachengeschichten. Aber unter all diesen ist mir die Serie der Drachenreiter von Pern – und dort speziell dieser Band – besonders ans Herz gewachsen, denn er hat etwas bewirkt, was ich selbst nicht für möglich gehalten hätte.

Es war damals Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als ich zufällig beim Stöbern in meiner Lieblings-Buchhandlung auf die Reihe stieß. Ich war damals bevorzugt auf der Suche nach mehrteiligen Geschichten und sofort davon beeindruckt, dass der erste Band im Jahr 1967 erschienen war und der damals letzte Band gerade erst Ende der Achtziger.

Ich fing sofort an, die Bücher zu verschlingen, die mich in die ferne Welt Pern mit ihren vernunftbegabten Drachen entführten. Dann kam ich schließlich zur „Drachendämmerung“ und erlebte quasi einen Kulturschock, denn anstatt der mir inzwischen altbekannten vielschichtigen Fantasy-Geschichte mit ihren liebgewonnenen Charakteren, befand ich mich plötzlich mitten in einer Science-Fiction-Story, die die wahre Herkunft der Menschen von Pern und der Wesen, die sie als Drachen bezeichneten, schilderte. Und dann brach die Geschichte auch noch mitten in der Handlung ab, als es gerade richtig interessant zu werden versprach. Eine Frechheit, wie ich fand.

Zuerst glaubte ich an ein fehlerhaftes Buch, aber ein erneuter Besuch im Buchhandel zeigte mir, dass sämtliche vorhandenen Exemplare genau dort aufhörten, wo meines mich im Stich gelassen hatte. Sofort machte ich mich auf die Suche nach weiteren Bänden – eine Suche, die ohne das Internet, wie wir es heute kennen, ziemlich schwierig war: Fehlanzeige.

Dieser Umstand ließ mich Wochen und Monate lang nicht los. Schließlich kam ich auf die Idee, selbst eine Fortführung der Handlung zu schreiben, um meinem Hirn ein Ventil zu gönnen.

Die von mir verfassten Seiten wurden wenig später von einer Bekannten gelesen, die zu meinem großen Erstaunen sofort danach eine weitere Fortsetzung orderte.

Zwar kamen dann wenig später doch einige weitere Bände der Reihe heraus, so dass mein „Projekt“ obsolet wurde, aber der erste Schritt war getan.

Heute stehe ich kurz davor, meinen ersten Roman als eBook zu veröffentlichen.

Also danke Mrs. McCaffrey – auch wenn sie es nicht mehr lesen können. Sie haben mich vom Konsumenten zum Produzenten gemacht.“ (C. A. Raven)

Danke, Christian, dass auch du in mein Gästezimmer eingezogen bist! Und die Sache mit dem eigenen Roman hat inzwischen ja auch geklappt…

Mehr über Christian und „Bat Boy“ erfahrt ihr hier: http://www.c-a-raaven.de/Raavens_Welt/Willkommen.html

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